Markus Baersch

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Friday, 29 May 2015

OMTalk 2015 Thyborøn, Dänemark

Gähn, schon wieder ein Recap? Ja, aber aus Gründen. Weil es diesmal keine Veranstaltung mit lokalem Charakter war, sondern ein Onlinemarketing Branchentreffen mit weitem Einzugsgebiet und Teilnehmern aus allen Ecken Deutschlands... und darüber hinaus.

(K)eine Konferenz

Weil ich normalerweise nur Stammtische und Konferenzen in der Nähe besuche, war der OMTalk für mich vor allem eine Möglichkeit, auch Onliner kennenzulernen, die nicht aus dem direkten Umfeld kommen; in einem kleinen und überschaubaren Kreis. Das war auch der Grund, warum ich mich sehr kurzfristig und ohne große Gegenwehr habe überreden lassen, ein freigewordenes Ticket zu übernehmen und ohne lange Nachdenkzeit mitzufahren.

There And Back Again

Nachdem ich mich über vergangene Veranstaltungen anhand von Recaps informiert hatte, war meine Erwartung vor allem von der vielzitierten "Klassenfahrt der Onlinebranche" geprägt. Und so ging es Donnertags um 23:00 Uhr ab Köln in einer Fahrgemeinschaft für mich los mit der Klassenfahrt. Denn wenn man um die 9 Stunden gemeinsam im Auto verbringt, bleibt auch mit kurzen Schlafpausen und Fahrerwechseln noch genug Zeit, schon auf der Anreise mit dem Netzwerken zu beginnen.

Geplant war eine gemütliche Fahrt mit Frühstück im Legoland. Dumm nur, wenn man so gut durchkommt, dass der geplante Stop in Billund dermaßen früh stattfindet, dass man außer dem Haupteingang nicht viele Motive vor die Linse bekommt... das war ebenso anders geplant als die viel zu frühe Ankunft in Thyborøn.

Legoland

Um es gleich vorweg zu nehmen: Auch die Rückfahrt verlief ähnlich glatt, da wir aus Termingründen schon am Donnerstag (einen Tag vor dem eigentlichen Abreisetag, der mit dem einsetzenden Pfingstreiseverkehr nicht ideal gewählt war) zurückgefahren sind. Andere Teilnehmer hatten da deutlich mehr Gelegenheit, sich die Umgebung von Autobahnen mal in aller Ruhe anzusehen...

Thyborøn, Provinz Mordor?

Der erste Eindruck, dass wir unmittelbar nach einer Zombie-Apokalypse eingetroffen sein müssen, weil man im ganzen Ort praktisch niemanden auf der Straße antreffen konnte, wollte auch die ganze Woche über nicht wirklich verschwinden. Gehsteige sind hier nur schmückendes Beiwerk, denn man kann ungehindert stundenlang auch auf der Straße herumlaufen. Hier ein künstlich auf Minutenlänge gebrachter Beweis:

Wie sich aber später noch rausstellen sollte, ist das vermutlich aber gar nicht die beste Idee, denn von schwermetallbelastetem Wasser bis zur vogeltötenden Luft und versiegeltem Giftstrand gibt es nichts, was man hier nicht dank der ansässigen Chemiefabrik nicht schon erlebt hätte. Viel lebensbedrohlicher sollte sich aber an zwei Tagen die fischverarbeitende Fabrik erweisen, die bei ungünstigem Windstand für Luftverhältnisse um unser Haus sorgte, dass es bei StarTrek für eine Y-Klassifizierung reichen würde.

Luftkurort Thyboron

Ein Haus sie zu binden

Unterbringung, Konferenzräume, Whirlpool(s), Billard, Tischtennis und ein mitgebrachter Koch - alles unter einem Dach - machten theoretisch jeden Schritt vor die Tür überflüssig. Kurze Einkäufe oder Strandvisiten in der Mittagspause waren so für viele alles, was man in der Woche von Dänemark zu sehen bekommen hat. Und das ist auch gut so, denn auf diese Weise konnte man sich ganz dem Vortragsprogramm widmen, dass von den Teilnehmern selbst gestaltet wurde - und dem Netzwerken rund um die Vorträge, SiteClinics und vor allem bei der gemeinsamen abendlichen Restfreizeitgestaltung mit wahlfreier Alkoholunterstützung.

Seminarpause OMTalk 2015

Die Gefährten

Teilnehmer kamen nicht nur aus allen möglichen Regionen, sondern auch aus den verschiedenen Disziplinen des Onlinemarketings. Auf diese Weise war sicher für jeden etwas dabei, das neue Impulse für bestehendes Geschäft oder neue Ideen beigesteuert hat. Ich hatte den Eindruck, dass es auch (oder gerade) zwischen den Teilnehmern, die sich auf dem OMTalk zum ersten Mal begegnet sind, keinerlei Vorbehalte oder Hürden gab. Ganz im Gegenteil wurden im Nachgang von Vorträgen, die konkrete Projekte oder zumindest bestimmte Aspekte davon betroffen haben, oft schon sehr schnell ein Ideenhaufen zusammengeschmissen und erste Testballons aufgeblasen, Anpassungen erprobt oder Anregungen umgesetzt.

Über die ganze Woche lag so im Seminarraum stetig eine Mischung aus Veränderung, Neugier und (freilich nicht immer gleich starker) Aufmerksamkeit in der Luft, die mir recht gut gefallen hat und sich wohltuend von dem üblichen reinen "Konsumieren" von Vorträgen auf "echten Konferenzen" absetzen konnte.

Gruppenbildung ist zwar bei über 30 Personen auch in einer solchen Umgebung nicht zu vermeiden, aber dennoch konnte jeder, der es wollte, eine angemessene Zeit darauf verwenden, die anderen Teilnehmer und deren Hintergrund besser kennenzulernen... und das nicht nur aus beruflicher Sicht, sondern eben tatsächlich eher wie bei einer Klassenfahrt, bei der auch für Themen wie "Aufwachsen Ost vs. West", die eigene Familie oder schräge Hobbies Platz ist. Was nicht bedeutet, dass nicht auch rege über das "Not-An-Update"/Nischenwatschen/NearDC/ThinContent/Quality/Core-Update spekuliert, in Analytics-Daten gestöbert oder an PageSpeed und Wordpress-Plugins rumgeschraubt wurde ;)

Earendils Licht (AKA Fazit)

Ganz schmerzlos formuliert: Ich bin froh, überredet worden zu sein. Ich habe viel Freude daran, nach und nach auch die Gedanken der anderen Teilnehmer in Recaps (wie z. B. hier und hier) und in Kommentaren in der Facebook-Gruppe zu lesen und mich mit Leuten auszutauschen, die ich vor zwei Wochen noch nicht kannte. Und ich weiß es nun auch wieder zu schätzen, beim Einkaufen die Wahl zwischen verschiedenen Geschäften zu haben und unsere vergleichsweise saubere hiesige Luft des Gewerbegebiets zu atmen, in dem ich wohne ;)

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Wednesday, 01 April 2015

Metatag rettet faule Webmaster vor Rankingverlust

Wenn Google am 21.4. ernst macht und alle Websites, die nicht als mobilfreundlich eingestuft werden, bei mobilen Suchen benachteiligt (mit mehr Auswirkungen "als bei Panda und Penguin zusammen"), werden eine ganze Menge Webmaster noch nicht fertig sein mit der Umstellung auf Responsive Design oder mit anderen Mitteln.

Da dies aber vor allem auch ein paar gaaanz große Fische betrifft, hat Google genauso erstaunlich schnell einen Rettungsanker für überlastete IT-Abteilungen nachgelegt, wie zuvor mit der Nennung eines konkreten Termins überrascht. Und so geht es: Wer nicht rechtzeitig fertig wird, aber bereits angefangen hat, kann Google dies per Metatag mitteilen und so Zeit zur Fertigstellung "erbitten".

Metatag mobileready to the rescue!

Dazu wird in den Quelltext der betroffenen Seite (i. d. R. also vermutlich einfach alle) ein Metatag in den head-Bereich eingebracht, mit dem Google mitgeteilt wird, dass die Umstellung bereits in Arbeit ist.

<meta name="mobileready" content="soon">

Der hier abgebildete Wert "soon" bedeutet für Google, dass man davon ausgeht, spätestens innerhalb von 14 Tagen mit der Umstellung fertig zu sein. Wenn Google im Mobile Friendly Test auf diese Anweisung stößt, wird auch eine entsprechende Meldung ausgegeben, die einen erneuten Crawl der Seite in zwei Wochen in Aussicht stellt.

Mobile Ready: Soon

Als weitere Option ist die Angabe "pending", mit der angekündigt wird, dass die Umsetzung zwar erfolgt, aber noch längere Zeit in Anspruch nimmt. Die Crawlpause fällt in diesem Fall doppelt so groß aus, so dass man vier volle Wochen Zeit bekommt, um die Mobil-Hausaufgaben nachzureichen.

<meta name="mobileready" content="pending">

Große Website? Kein Problem: Auch in den Webmaster Tools wird es in Kürze (lt. Blogpost spätestens bis zum 19.4.) eine Funktion geben, um die "Entdeckung" per Metatag zu forcieren, ohne dass man explizit für jede einzelne Seite den obigen Test durchführen muss. Man merkt der Lösung aber nicht nur daran an, dass sie mit der heißen Nadel gestrickt wurde.

Vorsicht bei tagesaktuellen Inhalten!

Da die obige Angabe z. B. dazu führt, dass die betreffende Seite tatsächlich eine Crawlpause erhält und Google erst zum "vereinbarten" Termin zurückkehrt, um sich von der Mobilfreundlichkeit der Seite zu überzeugen, entgehen der Suchmaschine in der Zwischenzeit alle Updates am Inhalt der Seite. Wer also seine Blogstartseite damit ausstattet, kann sich auch eine Publikationspause gönnen, wenn der Hauptkanal für Traffic die Suche ist. Ein Workaround für dieses Problem ist nicht bekannt... aber solche Lücken entstehen eben, wenn ein plötzlich notwendig gewordener Notbehelf aus nichts als einer Kugelschreibermine und einem Einmachgummi gebastelt werden muss.

Sonderfunktion für gesperrte Ressourcen

Auch ein anderes Problem kann mit der neuen Wunderwaffe behandelt werden: Google beachtet Verbote in der robots.txt. Hier wurde und wird gern aber eine ganze Menge an internen Ressourcen wie CSS- und JavaScript-Dateien für Google & Co. gesperrt. Außerdem sind unauffällige Ordner wie website.de/css oder website.de/js seit jeher ja ein beliebter Ablageort für Firmengeheimnisse, unverschlüsselte Nutzerdaten und Online Banking Passwörter der Geschäftsleitung. Wo sonst könnte man auch sensible Daten auf einem online zugänglichen Ort ablegen, ohne dass sich Suchmaschinen und andere Bots darüber hermachen? Naja, vielleicht erfindet ja jetzt jemand Dropbox oder so. Sperren per robots.txt ist nun jedenfalls definitv out. Was früher heimlich der Sicherheit interner Daten sowie vorgeblich der Schonung der Ressourcen von Crawler und dem eigenen Server gedacht war, geht nun also nach hinten los, denn wenn Google keinen Blick auf das Design werfen kann, dann kann auch nicht bestimmt werden, ob eine Website mobilfreundlich ist oder nicht.

Für diesen Fall gibt es eine dritte Möglichkeit, mobileready mit einem Wert zu bestücken:

<meta name="mobileready" content="yes">

Versieht man die oben dargestellte Seite mit gesperrtem Design mit dieser Angabe, beteuert Google das Vertrauen in die Angabe des Webmasters:

Mobile Ready: Yes

Hierbei wird auch keine Pause vereinbart o. Ä - vielmehr scheint Google tatsächlich den Angaben des Webmasters zu vertrauen. Wie lange das aber gut gehen wird - und ob dies wirklich eine Rettung für Rankings bei mobil ausgeführten Suchanfragen bedeutet -, muss abgewartet werden, bis der nach dem 21.4. geänderte Zustand eine zuverlässige Bewertung erlaubt.

Einfach einbauen?

Daher sollten Webmaster mobileready nicht einfach implementieren, ohne zuvor auch alle denkbaren Konsequenzen bedacht zu haben. Neben der Crawlpause gibt man Google mit dem Einbau auch ein Versprechen, dass es einzuhalten gilt. Daher lautet die Empfehlung: Lieber "pending" statt "soon", wenn es denn schon eingebaut werden muss. So ist dann wenigstens sichergestellt, dass unerwartete Probleme bei der Umsetzung noch einen etwas größeren Puffer bekommen, als bei einer Zwei-Wochen-Frist.

Wie lange hält so ein Pflaster denn?

Keine Ahnung. Google hat nichts dazu geschrieben, was passiert, wenn man die Angaben einfach im head drin läßt und das Versprechen der Umsetzung nicht einlöst. Sicher wird es aber spätestens nach mehrfachem Verstreichen der Frist ohne erkennbare Verbesserungen der Mobiltauglichkeit dann auch an die Rankings gehen. Auch unklar bleibt, wie es nach dem ersten verpassten Termin mit der Crawlfrequenz aussieht... oder was passiert, wenn man eigentlich schon mobilfreundlich geworden ist und nur vergisst, das Ding wieder auszubauen - Also Vorsicht ;)



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Sunday, 29 March 2015

Mobile Search steigt auf in die erste Liga

Am 21. April ist #MobileDay. Wer bis dahin nicht (endlich) seine Hausaufgaben gemacht und seine Website auf Mobilfreundlichkeit abgeklopft hat, wird bei Suchanfragen, die auf Mobilgeräten stattfinden (Wachstum: schnell und unaufhaltsam), nicht mehr gefunden, weil die "mobilen Rankings" deutlich abfallen werden.

Eine Überraschung? Nein.

Nach all dem freundlichen "Du, mobile ist echt wichtig, Du - mach da doch mal gelegentlich was, ja?", das seit 2010 immer wiederholt, aber meistenteils unbeachtet blieb, hat uns Google zuerst in seit Mitte 2014 rasant steigender Schlagzahl massenweise Infos und Werkzeuge an die Hand gegeben, dann per Webmaster Tools tonnenweise Warnungen per Mail versendet und schlussendlich mit dem konkreten Termin 21.4.2015 die Pistole auf die Brust gesetzt. Wer jetzt nicht aufwacht und die bestehenden Probleme aller Besucher mit Smartphones weiterhin missachtet, wird dort konsequenterweise bald auch nicht mehr angezeigt; darüber habe ich bereits an anderer Stelle geschrieben.

Der Mai ist gekommen - die Rankings schlagen aus?

Spätestens Anfang Mai wird man mit dem Ausrollen nach eigenen Aussagen bei Google fertig sein. Mobile Rankingverluste drohen. Das muss kein Problem sein... jedenfalls nicht sofort: Wer jetzt noch keinen nennenswerten Anteil an organischen Besuchern per Smartphone verzeichnet, mag sich auch noch Zeit lassen dürfen. Alle anderen müssen aber handeln, wenn der Anteil nicht rapide sinken soll.

Vorher noch fertig werden? Möglich...

Aus der Erfahrung von inzwischen über 25 (teilweise zugegebenermaßen auch nur "notdürftig") in den letzten Monaten auf Responsive Design umgestellter Websites, die zumindest erst einmal den Mobilfreundlichkeitstest bei Google mit "grün" bestehen, kann ich behaupten, dass es für viele, aber sicher nicht alle Websites i. d. R. eine praktikable, wenngleich sicher nicht perfekte Lösung gibt, deren Vorbereitungs- und Umsetzungsaufwand in Stunden und nicht in Tagen berechnet werden kann. Jedenfalls bis uns auch Mobile Page Speed und der Rest einholt und der Erhalt der Rankings mehr erfordert als nur Änderungen am Design oder ein paar Templates.

Ja oder Nein: Google Mobile Friendly Test

Wer nicht 100% aller Seiten umstellen kann, hat außerdem die Option, sich den wichtigsten (Traffic bringenden) Inhalten zu widmen - das sind oft nur die Startseite und eine Handvoll weiterer Seiten, die i. d. R. auch alle mit dem gleichen Template erstellt und dem gleichen Design versehen werden. Denn das Thema „Mobilfreundlichkeit“ ist bei Google (aktuell) nicht nur an eine überschaubare Anzahl von Anforderungen geknüpft, sondern wird auch seitenweise beachtet, nicht „domainweit“.

Google hat bzgl. einer bevorzugten Methode selbst klargestellt, dass Responsive Design keine Vorteile ggü. anderen Lösungen haben wird. So ist also selbst eine separate m.meinedomain.de mit vollkommen unabhängigen Inhalten für Mobilgeräte ein ebenso probater Notbehelf wie die keinerlei Anpassungen am eigenen System (abgesehen von ein paar DNS-Einstellungen) erfordernde dynamische Generierung mobiler Fassungen durch das System eines Dienstleisters, von denen es inzwischen einige gibt – als Service oder „selbstgehostet“.

... aber mitunter nicht sehr wahrscheinlich

Weil der Termin erst Ende Februar bekannt geworden ist, kann gerade die Umstellung größerer Websites - oder kleinerer, dafür komplexer Webauftritte - kaum rechtzeitig fertig werden, wenn man erst im März oder später startet. Zu vollgestopft sind die IT-Roadmaps des Mittelstands. Aus beharrlicher Ignoranz plötzlich agile und effiziente Aktivität an den Tag zu legen oder einen Plan B wie die "Mobilmachung" der wichtigsten Seiten zu schmieden, beschließen und auch noch umzusetzen, bis der 21. April auf dem Kalender steht, ist selten noch drin.

Unterschiede gibt es schon heute

Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Unterschiede zwischen Desktop- und mobilen Rankings weiter verändern werden... und bei wem die Ausschläge nach unten - oder durch Verdrängung des unvorbereiteten Wettbewerbs ja vielleicht auch nach oben? - besonders groß ausfallen. Ab dem 22. April wird es von den SEO-Toolanbietern dazu vermutlich reichlich Daten geben. Wer nicht bis dahin warten will, kann sich beim SISTRIX Smartphone-Sichtbarkeitsindex informieren, inwiefern sich schon auf Basis der Daten vom Februar Unterschiede feststellen lassen.

STSTRIX Smartphone Sichtbarkeit

Da hier "nur noch" die Aktualisierung der Datenbasis erforderlich ist, sollte sich auch ein zweiter und dritter Besuch lohnen, wenn erst einmal der #MobileDay gekommen ist ;)

Nächster Halt: Mobile PageSpeed

Damit ist die Reise natürlich nicht zu Ende. Ein so digitaler Faktor wie "mobilfreundlich" oder "mobilmist", wie er derzeit nicht nur in Form des oben angesprochenen Tests implementiert ist, sondern in gleicher Form auch in den Webmaster Tools lebt - und vermutlich aktuell im angekündigten Algoupdate, das uns so nett nebst konkretem Termin in Aussicht gestellt wurde -, ist noch nicht das, was wir von Google gewohnt sind.

Die Tatsache, dass ein Klick zum Recheck einer in den Problemen genannten Seiten des Berichts zur "Benutzerfreundlichkeit auf Mobilgeräten" in den WMT früher nicht zu dieser "hopp oder top"-Evaluierung, sondern zu den mobilen PageSpeed Insights geführt hat, wo man weitaus strenger mit den Probanden verfährt, zeugt von einer gewissen Rücksicht seitens Google...

Streng: PageSpeed Insights

...aber zeigt auch in eine klare Richtung. Genau wie die in der Branche nicht unbemerkt gebliebenen Tests mit als "Slow" gekennzeichneten Seiten.

Der "Mobile Split" kommt

Es ist bereits angekündigt, dass Google in Zukunft die Unterschiede zwischen Desktop, Tablet und Smartphone ernster nehmen will. Man wird dazu einen eigenen, vom "Desktop-Index" getrennten Index für mobile Suchergebnisse betreiben... und mittelfristig bestimmt auch einen separaten Satz an Rankingfaktoren und deren Gewichtung, um sensibler mit den sehr unterschiedlich ausfallenden Nutzersignalen aus verschiedenen Gerätewelten umgehen zu können. Die gleiche Maßnahme wäre selbstredend auch für Tablets denkbar, für Wearables... oder was auch immer übermorgen das dominierende Gerät sein wird. Desktop und Laptop aber ganz sicher nicht. Insofern ist dieser Schritt nicht nur logisch, sondern auch (überlebens-) notwendig für Google. Und deren Wettbewerber. Genau wie die entsprechende Reaktion aller Websitebetreiber, die sich um organischen Traffic scheren.

Damit: Happy Mobilmaching ;)

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Friday, 07 November 2014

SEO Day 2014 Recap in 333 Worten

Am 30. Oktober war es wieder soweit: SEO Day 2014 im Rheinenergie-Stadion zu Köln. Und obwohl ich aus rein privaten Gründen ungern in dieses Stadion reise, habe ich mich nach einem Jahr „SEO-Day-Pause“ sehr kurzfristig entschieden, dieses Mal doch wieder dabei zu sein. Sicher war auch ich primär am ExpertDay interessiert, die Tickets dafür waren aber wie immer sehr schnell ausverkauft. Schade...

Aber auch der SEO-Day selbst muss sich mit deutlich über 600 Besuchern nicht verstecken. Wer primär zum beliebten „Netzwerken“ angereist war, konnte sich in zahlreichen Ecken des Stadions auch ohne Störung des Vortragsbetriebs schon vor der Party austauschen… und das wurde auch genutzt. Die Location ist ohnehin (ich gebe es ungern zu) prima für solche Events geeignet.

Achja, und es gab natürlich reichlich Vorträge, was auf einer Konferenz ja nicht ganz unüblich ist. Die Speaker es m. E. dieses Mal noch besser geschafft, die sehr knapp bemessenen Sessions von größtenteils nur 20 Minuten mit Inhalten zu füllen, bei denen sich potentiell jeder etwas mitnehmen konnte.

SEO Day 2014 - Christian Tembrink und Hendrik Unger

Wer nicht da war und sich selbst ein Bild machen will, findet bei Andreas Graap ausgesuchte Sessions als Aufzeichnung. Praktischerweise überschneidet sich diese Liste nur an zwei Stellen mit den Vorträgen, die ich selbst besucht habe ;)

Den Abschluss im Stadion machte wie immer das „Superpanel“, bei dem es neben den in den anderen Recaps reichlich besprochenen Preisverleihungen vor allem eine relativ chaotische Site-Klinik für vorher ausgewählte Websites gab. Dazu nur eins: Ein Sonderpreis für brutale Ehrlichkeit wurde leider nicht vergeben, sonst hätte Jens Fauldrath den locker in der Tasche gehabt ;)

Was die Party angeht, muss ich ebenso auf andere Recaps verweisen, denn als ich einmal im Auto saß, hat es mich dann doch (mehr oder minder ungeplant) nach Hause gezogen. Bin halt alt. Es dürfte aber wieder eine Menge an Alkohol und Insidertipps im Spiel gewesen sein – so wie immer. Strich drunter: Es war ein gut investierter Tag – Danke an Fabian Rossbacher, die Speaker und alle, die dazu ihren Teil beigetragen haben. Gerne wieder!

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Tuesday, 30 September 2014

Nachrichten aus Google Webmaster Tools für bereits entfernte Websites

Seit Monaten bekomme ich regelmäßig Nachrichten aus den Google Webmaster Tools für die Domain eines ehemaligen Kunden. Und ich werde sie einfach nicht los. Obschon ich die Domain schon aus meinen Webmaster Tools gelöscht habe. Dass ich damit nicht allein bin, mehrkt man schnell, wenn man sich mit passenden Suchbegriffen bei Google um Abhilfe bemüht: Alle paar Monate wird ein neuer Eintrag in einem der mal mehr und mal weniger passenden Google Produktforen gepostet.

Ein Tipp, den man häufig liest, ist "einfach die Mails ignorieren". Das würde ich auch gern, aber nun haben die Nachrichten eine neue Dimension erreicht. Nachdem es zunächst nur Meldungen gab, dass der Googlebot keinen Zugriff auf die Seite hat, dass sich die Fehler häufen und ähnlicher Kram, den man sich zuammenreimen kann, weil die Domain vom ehemaligen Betreiber zwischenzeitlich abgestoßen wurde, hatte ich kürzlich dieses Schätzchen im Posteingang:

Spammeldung

Da hat sich offenbar jemand die Domain geschnappt und betreibt nun reichlich Unsinn damit. In diesem speziellen Fall ist es ein Fake-Shop, mit dem der Betreiber sicher nichts Gutes im Schilde führt. Sonst hätte er sicher auch keine Phantasieadresse bei der Registrierung verwendet. Ich mag ja etwas überempfindlich sein, aber so eine Domain möchte ich einfach nicht in den Webmaster Tools haben. Oder gar für den Eigentümer gehalten werden... Also muss diese Domain irgendwie in den Webmaster Tools nachhaltig zum Schweigen gebracht werden können, oder?

So geht es... eigentlich

Während sich für die meisten Geplagten eine Lösung findet, kann ich leider nichts tun und werde wohl weiterhin ein ungewolltes Auge auf die Domain werfen. Der Grund: Wer vollen Zugriff auf die Domain hat, kann sich erst "deverifizieren" und erst dann die Domain löschen.

Das ist eigentlich recht einfach:

  1. Die Domain wieder in den Webmaster Tools hinzufügen, falls man sie schon gelöscht hat und dann
  2. unter "Website verwalten - Nutzer hinzufügen oder entfernen" auf den Link "Website Inhaber verwalten".
  3. Dort beim eigenen Eintrag auf "Bestätigung aufheben" klicken.
  4. Nun die Website wieder aus den WMT löschen - und schon herrscht Ruhe.

...aber wehe, Du bist gar kein Eigentümer!

Mein Problem ist aber, dass ich nicht (mehr) als Eigentümer mit vollem Zugriff ausgestattet bin, sondern nur einen eingeschränkten Zugriff auf die Domain habe. Das äußert sich nach der Wiederanmeldung der Site in den Webmaster Tools so:

Eingeschränktes Menü

Nix mit Beenden der "Eigentümerschaft". Und löschen allein läßt die Mails nicht verstummen. Nach allem, was ich so zum Thema gefunden habe, sitze ich also mit einer großen Ar...-Karte vor dem Rechner und es scheint keinen Auswweg zu geben, der nicht auf die Löschung des kompletten Google-Accounts hinausläuft.

Oder kennt jemand eine andere Lösung? Dann würde ich mich über einen Kommentar sehr freuen ;)

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Saturday, 21 June 2014

50L100S: So irre; mir will nicht mal eine Headline einfallen!

Steak 1/50

Bin immer noch nicht fertig damit, meine schnell notierten Tipps von "50 Leute 100 Steaks" so in lesbarer Form zu konservieren, dass mir nichts verloren geht. Vor allem eben, weil es viel mehr zu notieren gibt, als 49 andere Tipps, die ich auf Karls unvergleichlicher... naja, irgendwie auch sowas wie eine "Unkonferenz"... mitgenommen habe. Und auch ohne irgendetwas von den Tipps zu verbloggen, die den kleinen Teilnehmerkreis freilich nicht auf diesem Weg verlassen soll(t)en, gibt es reichlich Anlass für einen Recap. Wow!

Danke, Danke, Pfui, Danke, Yay!

Den haben aber nun schon ein paar Leute gegeben und ich verlinke gern unten einige davon. Auch teile ich mit den anderen neben der Erinnerung an dieses irre Event nun den Besitz eines Notizbuchs voller Geheimnisse und eines personalisierten Bierglases, das mich hoffentlich gelegentlich wieder in genau die Stimmung versetzt, in der ich die letzten drei Tage verbracht habe. Trotz der wirklich miesen Unterkunft im Generator Berlin, die ich zum Zeichen meiner Dankbarkeit nur nur mit nofollow und über den Umweg des Google+ Prifils anlinken kann (nehmt das!). Da bedanke ich mich lieber noch mal explizit bei Uwe von weihnachtsgeschenke.org/ für das Bierglas mit einem unverfänglichen Link ohne bösen Ankertext, damit der Plan auch wirklich aufgeht ;) Und auch dafür noch mal Hut ab!, denn das war ja schon als "Guerilla-Geschenk-Aktion" genauso erfolgreich wie 50L100S selbst. So funktionieren Menschen eben. Und wenn auch ohne Ticketkosten nicht nur Teilnehmer, sondern auch Veranstalter als Gewinner aus einem Event wie diesem herauskommen, dann macht das eben allen Spaß.

Perspektivenwechsel

Da SEO für mich eher Passion als Kerngeschäft darstellt, hätten für mich ja streng genommen die "SEA-nahen" Tipps die beste Auslese ergeben müssen, soweit nicht schon bekannt. Am Ende kam es in meiner Bewertung aber ganz anders raus und so waren diejenigen, die ich als "Top" bewertet habe, oft aus ganz anderen Bereichen. Aber dazu gleich noch was... Ich habe am Ende wirklich allen Tipps "irgendwie" etwas abgewinnen können.

Da ich aus verschiedenen Gründen eben kein regelmäßiger Konferenzgänger bin, war mein persönliches Highlight, aus seit Jahren hartnäckig verfolgten Blogs und Podcasts echte Menschen machen zu können, mit denen man sich austauschen und die man kennen lernen kann. Natürlich ging das nicht bei allen 50 Teilnehmern nebst Veranstaltern, Fachbeirat und Rookies in der gleichen "Tiefe", wenn man dazu nur anderthalb Tage nutzen kann... aber gewünscht hätte ich es mir schon. Klar, auch bei den Tipps sind Dinge dabei gewesen, die ich umsetzen kann und will - aber das war für mich eben nicht der Hauptgrund, Roberto´s Rat zu folgen und mich mit einem eigenen Tipp zu bewerben. Da geht es auch schon los: Man kauft kein Ticket, sondern durchläuft ein m. E. in der Form einmaliges, wenngleich sicher nicht perfekt "filterndes" Anmeldeverfahren. Und so gab es (bestimmt nicht nur für mich, sondern viele andere Teilnehmer auch) z. T. einiges zu hören, was man schon in der einen oder anderen Form kannte und / oder nur bedingt für sich selbst "brauchen" kann... aber es finden sich auch bei solchen Tipps neue Perspektiven oder Denkanstöße, die schon "abgehakte" Ideen neu auf die Prioliste bringen. Außerdem gibt es eben auch - für jeden - ein paar völlig neue Ideen, die man praktischerweise direkt noch einmal mit dem Tippgeber vertiefen kann - das ist unbezahlbar.

Muss auch mal gesagt werden dürfen...

Daher kann ich auch gut verstehen, dass Teilnehmer aus dem letzten Jahr, die es dieses Jahr nicht durch das Auswahlverfahren geschafft haben, trotzdem gern dabei gewesen wären. Wird mir vermutlich nächstes Jahr genau so gehen :|

Allein schon die Tatsache, dass der Tipp, der am Ende der Veranstaltung von den Teilnehmern als bester gewertet wurde, im Auswahlverfahren eigentlich schon ausgesiebt und nur durch Absagen wieder reingerutscht war, zeigt ein wenig die Lücken auf, die entstehen, wenn man Tipps "umschreiben" muss, ohne sie konkret zu nennen. Ich habe aber leider auch trotz dieser... Naja: Kritik(?)... keine bessere Idee. Anonymität bei der Bewertung durch einen Fachbeirat ist da sicher kaum zu verbessern... außer vielleicht durch mehr Vergleichbarkeit der Beschreibungen (was aber durch weniger Freiheit oder mehr Detailtiefe bei der Beschreibung erkauft werden müsste). Wie gesagt: Ich habe keine bessere Idee, aber es darf dann auch nicht verwundern, wenn auch im kommenden Jahr vielleicht der eine oder andere nicht verstehen kann, warum A nicht dabei ist, aber B. Wie sehr jeder, der schon einmal dabei war, sich eine weitere Teilnahme wünscht, zeigen ja nicht nur ein paar Kommentare hier und da oder die Existenz von Parallelveranstaltungen der Plätze 51 bis x (fand ich übrigens auch eine sehr gute Idee!).

Vielleicht liegt aber noch Potential in den Bewertungsfragen, mit denen der Fachbeirat arbeitet? Zumindest die Bewertung, die ich als Teilnehmer geben konnte, war durch die Begrenzung / Auswahl der Kriterien und "Digitalität" zwar simpel, aber vermutlich nicht für alle Tipps fair... oder gar einfach. Auf der anderen Seite kommt es ja auch nicht wirklich darauf an, wer "gewinnt" oder nicht, denn schlussendlich fühlen sich 50+ Personen zurecht als Sieger, wenn 50L100S (leider) zu Ende geht (schnief!). Lassen wir das einfach mal so stehen...

Damit also noch mal "Danke" an Karl und alle anderen, mit denen ich endlich mal mehr als zwei Worte wechseln konnte, statt immer nur deren Blogbeiträge zu lesen. Und diejenigen, die ich leider nur sehr oberflächlich kennenlernen konnte, treffe ich hoffentlich bei anderer Gelegenheit wieder, um dies nachzuholen. Es wird mir wohl nix übrig bleiben, als doch noch die eine oder andere Konferenz zu besuchen :)

50L100S in Wort und Bild

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Tuesday, 12 November 2013

SEO Karneval 2013 - Recap

Da es eine so schöne Tradition ist, will auch ich nun nach meinem Besuch beim SEO Karneval eine kurze Zusammenfassung meiner Eindrücke geben. So kurz, wie es in meinem Fall nur irgendwie geht ;) Denn ich war zum ersten Mal bei der Veranstaltung dabei, die schon seit ein paar Jahren regelmäßig am 11.11. in Köln stattfindet. Eigentlich auch nur, weil ich das Ticket bei seo-united.de im Blog gewonnen hatte. So muss eben manchmal der Zufall helfen, denn es hat sich auf jeden Fall gelohnt!

Nicht wissend, was mich wohl erwarten würde, hatte ich schon im morgentlichen Zug nach Köln so eine gewisse Ahnung, dass der 11.11. kein reines Zuckerschlecken werden würde. Mit jeder Station stieg der Anteil der mal offenkundig und mal etwas subtilieren "Jecken" stetig an. Zum Glück. Denn sonst hätte mich der Schlag ja vollkommen unvorbereitet getroffen, den der Bahnhof und das Umfeld des Doms für mich bereitgehalten hatten. Ja, ich bin hier in der Region geboren und Karneval ist mir nicht fremd. Dennoch war das mein erster Besuch an einem 11.11. in Köln und das kann ohne eine gewisse Vorbereitung schnell zum Kulturschock führen. In so einem Wetter dermaßen früh morgens schon vor allen Kneipen und Brauereien Schlangen zu bilden und kurz nach Sonnenaufgang derart stilsicher und souverän betrunken den Jecken zu geben, ist wohl nur dem Rheinländer gegeben. Hut ab! Dank der guten Vorbereitung und Wegbeschreibung von Yannick von Yagendoo Media waren die paar Schritte vom Bahnhof zum Austragungsort Früh auch mit offenem Mund und staunendem Blick erfreulicherweise schnell erledigt. Am Sammelpunkt gab es (eigenartigerweise die Umgebungstemperatur ignorierende) Linkbird-Energydrinks und Namensschilder, dann ging es (zum Glück jenseits der Schlange) zum Frühstück in den Keller. Für dessen Wahl als erneuten Standort vor allem die Tatsache spricht, dass man sich hier tatsächlich trotz des Trubels umher problemlos unterhalten konnte.

SEo Karneval

Dass der Kölner das Trinken sehr ernst nimmt, wurde aber schon beim als Grundlage für alles Kommende gut geeignete Frühstück klar, denn schnell wurde fast jede Kaffeetasse (habe ich schon erwähnt, dass es da einen thematisch passenden Sponsor der Veranstaltung gibt? ;)) von einem Kölsch flankiert. Zur weiteren Überbrückung sozialer Schranken gab es umherwerfbare Stressball-Gehine von AKM3 und eigenartige Kopfmassagen-Schneebesen-Dingsis von Domainers. "OK", dachte ich mir, "das wird also eine Konferenz ohne Vorträge. Stattdessen wird gleich so getan, als sei es Abends und man startet gleich mit der Party. Klingt sinnvoll". Und so funktionierte das Ganze dann auch. "Alkoholauflockern" im Eiltempo (was mit Kölsch nicht jedem gleich leicht fällt) und dann ein steter Wechsel aus Gesprächen, kurzen Ausflügen an die "frische Luft" (AKA Rauchen) oder auch mal (mit später steigender Schlagzahl) auf das WC. Speeddating-Marathon für SEOs so zu sagen. Aus meiner Sicht ein prima Konzept, das mich nicht nur von Halbneun bis Sieben gut unterhalten hat, sondern bei dem ich eine Menge interessanter Leute getroffen und gesprochen habe (von denen überdurchschnittlich viele Markus" hießen... und ich bin mir nach wie vor sicher, dass das nicht am Kölsch lag). Erstaunlicherweise konnte man selbst am Nachmittag ungeachtet der harten Rahmenbedingungen noch sinnvolle und längere Gespräche führen - wenn man denn wollte. Alles in allem also eine wirklich runde Sache! Nur schade, dass man mich nicht mit viel Trara und in allen Ehren als Alterspräsident der diesjährigen Session benannt hat, denn ältere Baujahre als das Meine habe ich nicht gefunden ;)

Und so werde ich wohl auch im nächsten Jahr gern wieder dabei sein, selbst wenn ich keine Karte gewinnen sollte. Dank der zahlreichen Sponsoren, deren Unterstützung zumindest bis zu meinem Absprung für eine störungsfreie Kölsch-Versorgung genügt hat, ist der ganze Spaß auch für zahlende Teilnehmer sehr günstig zu haben. Like! Daher noch mal ein expliziter Dank an alle, die ich nicht bereits genannt habe:

BTW: Gern hätte ich an dieser Stelle noch ein paar andere Recaps verlinkt, aber entweder feiern die anderen noch oder scheuen den potentiell zu frühen Versuch, ganze Sätze zu formulieren. Ich kann das gut nachvollziehen. Das wird sich sicher noch ändern und dann lege ich an dieser Stelle nach - auf ein paar Links mehr oder weniger kommt es ja nun auch nicht mehr an ;)

Update: Hier ein paar inzwischen erschienene weitere Recaps - mich reichlich Bildern ;) Das werden sicher noch mehr.

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Monday, 01 August 2011

(Schnief): Yahoo stellt Suchergebnisse auf Bing um

Ab Mittwoch geht es los: Yahoo stellt die organischen Treffer vollständig auf Bing um. Keine unterschiedlichen Rankings mehr; ein Algo weniger. Bedeutet: Wer gute Rankings bei Yahoo, aber schlechte bei Bing für seine trafficbringenden Keywords hat, kann sich auf einen leichten Rückgang der Besucher von dort einstellen. Das ist je nach Einzelschicksal sicher nicht ganz irrelevant; dennoch sollte sich der "Schaden" angesichts der (derzeitigen) Marktanteile bei den meisten Sites deutlich in Grenzen halten. Und auf der anderen Seite gibt es dann auch ein paar Gewinner. Zudem kann es niemanden wirklich unvorbereitet treffen, der sich auch nur ansatzweise um Besucher durch organische Rankings schert. Dennoch ist die Endgültigkeit und - leider nicht ganz unwahre - Formulierung des knappen Abgesangs, der gerade von Yahoo in´s Postfach flatterte, irgendwie beklemmend:

"wir möchten Sie heute darüber informieren, dass die algorithmischen Suchergebnisse auf Yahoo! (also die Suchergebnisse im Hauptteil der Yahoo! Suche, auch Index oder organische Suchergebnisse genannt) in Kürze von Microsoft bereitgestellt werden. Dies ist ein bedeutender Schritt im Rahmen der Yahoo! und Microsoft Search Alliance und bringt uns unserem Ziel näher, die Relevanz der algorithmischen Suchergebnisse auf Yahoo! weltweit weiter zu verbessern.

Die Umstellung der algorithmischen Suchergebnisse von Yahoo! auf Bing wird am 3. August 2011 für die Yahoo! Suche in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Spanien und Italien beginnen.

Es ist keine Initiative Ihrerseits erforderlich – Sie sollten sich jedoch auf diese Änderung vorbereiten, wenn algorithmische Suchergebnisse Nutzer auf Ihre Website bringen:

  • Vergleichen Sie Ihr Ranking in den algorithmischen Suchergebnissen auf Yahoo! und Bing in bezug auf die Suchbegriffe, die für Ihr Unternehmen relevant sind, um potentielle Auswirkungen auf Ihren Traffic und Ihren Abverkauf zu erkennen.
  • Passen Sie Ihre kommerziellen Search Marketing-Kampagnen gegebenenfalls an, um gegebenenfalls Veränderungen in den algorithmischen Suchergebnissen zu kompensieren.
  • Überprüfen Sie die Bing Webmaster Tools und optimieren Sie Ihre Webseite für den Bing Crawler, um sicherzustellen, dass Ihre Website in den algorithmischen Suchergebnissen von Yahoo! und Bing gut platziert wird.

Beachten Sie bitte, dass Yahoo! die kommerziellen Suchergebnisse NOCH NICHT umstellt. Sie sollten weiterhin Ihr Yahoo! Search Marketing Konto wie üblich verwalten. Wir werden Sie rechtzeitig vor der Umstellung der kommerziellen Suchergebnisse in Ihrem Markt informieren, um einen reibungslosen Ablauf vorzubereiten."

Auf jeden Fall hat mein "Yahooooohuhooooo"-Klingelton, der mir schon so manch verwirrten Blick bei (Google-)Veranstaltungen eingebracht hat, ab sofort für meine Ohren einen nostalgischen Nachhall. Ein Grund mehr, ihn nicht zu wechseln... ;)

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Tuesday, 24 May 2011

Mehr Futter für den Feedreader: Offizieller Google Search Blog "Inside Search"

Wer sich - freiwillig oder aus beruflichem Druck - für die Google-Suche interessiert, sich bisher aber mit der Ausrede "das ist mir aber viel zu viel technisches Webmaster-Zeugs" oder ähnlich fadenscheinigen Aussagen davor gedrückt hat, die Google Webmaster Central oder den deutschen Ableger zu abonnieren, dem sind nun Argumente ausgegangen, denn Google betreibt jetzt unter Inside Search eine eigene Anlaufstelle für alles, was "direkt" mit der Suche zu tun hat. Das bedeutet nun aber ganz und gar nicht, dass man sich Webmaster Central nun sparen kann... sondern nur, dass man mit weiteren Kleinigkeiten versorgt wird, die hoffentlich nicht nur Anekdoten aus dem Leben des Search-Teams, sondern idealerweise auch Handfesteres zu bieten haben. Der vollmundige Eröffnungsbeitrag läßt da gleichermaßen hoffen und bangen... wir werden es ja erleben. Oder ertragen. Oder beides. ;)

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Friday, 13 May 2011

Social Media als Trafficquelle - nur ein Witz?

Wenngleich die Ergebnisse der frisch bei SEO-United durchgeführten Umfrage zum Social-Media-Traffic aus mehreren Gründen nicht als Messlatte für den gesamten deutschen Online-Markt genommen werden kann, ist es doch ein weiteres Beispiel für das, was viele Webmaster selbst in ihren Projekten feststellen: Social Media ist nur für sehr wenige, meist direkt an die sich auf Facebook tummelnde Masse gerichtete Angebote als direkter Trafficlieferant geeignet.

Trafficverteilung für 150 Websites

Facebook bringt schlappe 5%; Twitter keine 3%. Da ist Yahoo oder ASK für viele deutlich relevanter, wenn man nur den direkten (und direkt zuzuordnenden) Traffic zählt.

Klar, es gibt noch die 999 anderen Gründe, warum man an Social Media nicht vorbei kommt, aber wenn selbst in einer Umfrage, deren Zielgruppe schon viel IT-lastiger ist als der Rest der Republik, so ernüchternde Zahlen rauskommen, muss sich doch eigentlich niemand mehr ernsthaft die Frage stellen, ob man den Like-, Tweet- und +1-Button wirklich braucht oder nicht. Jedenfalls in den meisten Projekten. Deutlich mehr wird es natürlich, wenn man unter "Social Media Traffic" auch Besucher aus anderen Blogs versteht... entweder direkt oder über den Umweg "Google"... denn auch dieser Traffic kann ja durchaus "Social" sein. Wer das aber grundätzlich anders sieht, darf gern die Facebook-Kommentarfunktion nutzen und das kundtun ;)

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Friday, 04 March 2011

Man kann Google Webmastertools + Analytics verbinden... aber wozu?

Um die Frage gleich zu beantworten: Aktuell ist die Verknüpfung zwischen Webmastertools und Analytics eigentlich noch zu gar nichts gut. Aber das kann sich ja durchaus noch ändern... Speziell die Google Webmastertools haben sich in den letzten Monaten ja durch stetige kleinere und größere Verbesserungen hervorgetan. Da dort vor allem der Bereich der Analyse von Klicks und Impressions im Suchanfragenbericht immer hilfreicher wird, ist der Wunsch nach ähnlichen Reports direkt in Google Analytics nicht ungewöhnlich. Aktuell findet man aber nichts weiter als zwei sehr unspannende Links aus den WMT zu Google Analytics. Nichts in der anderen Richtung oder praktischere / engere Integration beider Produkte.

Ich glaube aber trotzdem, dass sich die "Mühe" der Verknüpfung lohnt und je nach Resonanz auch relativ schnell nicht nur weitere Brücken zwischen beiden Produkten geschlagen werden, sondern die wesentlichen Daten aus den Webmaster-Tools kurz oder lang deutlich näher an Google Analytics rücken als heute. Schön wäre es jedenfalls...

Wer heute schon mal reinsehen will und die Webmastertools mit dem gleichen Google-Konto wie Analytics betreibt (das ist Voraussetzung - zur Not also das Profil in Analytics für den richtigen Account freigeben), findet die Verknpüfung direkt im Dashboard der Webmastertools.

Verknüpfung herstellen

Je nach Anzahl der für dieses Konto freigeschalteten Analytics-Accounts kann die Auswahl des richtigen Kontos zur Aufgabe werden, die ohne Browser-Suchfunktion gar nicht gelöst werden kann (so sah das jedenfalls bei mir aus). In der Regel ist die Liste aber so übersichtlich wie hier dargestellt und die Auswahl des richtigen Profils kein Problem.

Profil wählen

Zum Dank erhält man dann erstens einen Link im Bericht "Links zu Ihrer Website", der direkt zum passenden Report des verbundenen Analytics-Profils führt.

Verlinkende Websites anzeigen

... und noch trivialer ist der Link oben in den Webmastertools, der stets zum Dashboard des passenden Analytics-Profils führt.

Dashboard anzeigen

Gähn. Ja sicher: Das mag praktisch sein, wenn man eine gewisse Anzahl von Sites verwaltet und daher ggf. schneller auf zwei selbst geöffneten Tabs mit beiden Informationsquellen durcheinanderkommt, wenn er diese Links in die stets passenden Profile nicht hat. Trotzdem für sich gesehen viel zu langweilig und nebensächlich, um überhaupt einen Blogbeitrag drüber zu schreiben. Wenn es denn nicht mit ein wenig Glück nur der Einstieg in eine tiefere Integration ist. Man darf ja mal träumen ;)

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Tuesday, 02 November 2010

HTML Seiten-Quelltext in mobilen Browsern ansehen

Zeitgleich mit den ersten Geräten, auf denen ich Internetseiten "unterwegs" betrachten konnte - mit sehr gewöhnungsbedürftigen Browsern auf Telefonen, die heute niemand mehr ungestraft "Smartphone" nennen kann -, kam bei mir der Wunsch auf, auch ohne PC schnell mal einen Blick auf den Seitenquellcode werfen zu können. Da es zwar für unterschiedliche Geräte durchaus verschiedene Möglichkeiten gibt und Browser ohnehin schon lange nicht mehr so doof sind wie früher, ich aber trotzdem bisher keine wirklich überall funktionierende Lösung finden konnte, habe ich mir bisher mit einem sehr einfachen Script auf der eigenen Site selbst geholfen, mit dem ich den Quelltext nach Eingabe der Adresse ansehen konnte... mehr oder weniger schön formatiert. Wer sich kein "eigenes" Script mit möglichst minimalistischer Darstellung und auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnitteten Optionen gönnen will, findet entsprechende Webdienste wie den Code Viewer bei iWebTool, muss dann aber halt je nach Displaygröße auf dem mobilen Gerät ein wenig scrollen.  

Update 05/0211: Auf jeden Fall einen Besuch wert sind zudem die zwei folgenden Dienste, auf die ich dank des Vortrags "Use Page Speed to Optimize Your Web Site For Mobile" auf der Google I/O 2011 (nein, ich war nur via Youtube da) kennengelernt habe und die m. E. ganz besonders gut ihren Job machen:

  • jdrop.org: Sehr hilfreich bei der Analyse mobiler Seiten, ohne sich zwingend mit den Werten auf dem Telefon, sondern vorzugsweise in einem Browser am PC zu befassen. Warum das nun hier steht? Weil man auf diesem (Um)weg auch zum...
  •  MobilePerf Bookmarklet kommt. Und damit holt man sich eine Menge an mehr oder weniger sinnvoll auch mobil nutzbaren Bookmarklets auf den Rechner; auch für Firebug Lite, Page Resources, DOM Monster, SpriteMe, CSSess und Zoompf. Allesamt prima Tools, die nicht nur bei der Ansicht eines Seitenquellcodes auf dem Mobiltelefon, sondern bei sehr viel mehr hilfreich sein können.
  • Der Vollständigkeit halber soll hier auch blaze.io genannt werden, speziell blaze.io/mobile. Nicht, dass man hier wirklich sehen würde, wie der Quellcode aussieht, aber es ist nicht minder hilfreich bei der Analyse von Websites aus "mobiler Sicht".

Auch ausgerechnet eine Suchmaschine (die ausnahmsweise nicht Google ist!) löst das Problem - für eine große Zahl an Seiten - sehr elegant: Bei blekko.com kann man nicht nur einige Kennzahlen und Links etc. per Slashtag /seo abrufen (Beispiel: http://blekko.com/ws/gandke.de+/SEO), sondern auch mit dem Slashtag /source den Quelltext einer Seite abrufen. Dazu muss diese allerdings auch schon mal von blekko.com besucht worden sein - und das gilt natürlich noch lange nicht für alle Sites und meistens kann man so "nur" die Startseite betrachten. Weiteres Problem: Man sieht das, was blekko bei seinem letzten Besuch gesehen hat. Das muss aber nicht dem Sourcecode der aktuell wirklich gezeigten Seite entsprechen.

Blekko auf Opera 5
Quellcode auf einem "Dumbphone" mit Opera Mini

Auf dem iPad (und wohl auch dem iPhone; ich hab nur keins) kann man alternativ prima Snoopy benutzen oder spezielle Apps dazu installieren. Leider funktioniert dies bei Android auf´m Telefon so aber nicht. Auch entsprechende AddOns für Dolphin habe ich nicht gefunden (dafür aber für ein paar andere hilfreiche Angaben). Wer aber nicht nur (im Nutzen oft sehr eingeschränkte Informationen) rund um den "SEO-Status" einer Domain per App oder ein unschönes Script benutzen mag, muss wohl weiterhin den Browser verlassen und eine App benutzen. Zum Glück gibt es ja eine Menge davon und man muss auch kein Geld ausgeben. Eigentlich sogar zu viele Apps: Entweder ist die Formatierung gruselig oder die Eingabe der zu untersuchenden Adresse trotz Zwischenablage unnötig kompliziert. Mein Tipp ist daher entweder View Web Source oder View Page Source (fast gleich, nur kleinerer Font), da diese beiden wenigstens schnell mittels STRG+S direkt im Browser mit der Adresse der akt. Seite versorgt und aufgerufen werden können.  

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Wednesday, 14 April 2010

Projektmanagement-Ausreden gehören in jede gute PM-Toolbox!

Jaja, oft sind es ja die einfachen Ideen, die am besten ziehen. Aktueller Fall: Projectplace sucht die beste Projektmanagement-Ausrede. Da hagelt es sicher eine Menge neuer Links und Tweets, die der Domain guttun -was auch die Vergabe des Tags "SEO" hinreichend erklären sollte ;) Mir soll´s recht sein; also bin ich auch dabei. Nach reiflicher Überlegung habe ich alle Ideen rund um...

  • in parallele Realitäten entwichene Arbeitspakete,
  • Aliens und
  • Hackerangriffe aus China sowie
  • weiteren Unsinn

...verworfen und mich für einen echten Kassiker aus der Paxis entschieden:

"Gestern lief das noch problemlos, ehrlich!"

Wem´s bekannt vorkommt - oder wer mir einfach einen Gefallen tun will, obschon ich sicher keine Chance haben werde - kann hier abstimmen (Danke auch!). Ansonsten findet man am schwarzen Brett unter der Adresse (zumindest eine zeitlang) bestimmt eine Menge an originellen und unverbrauchten Ausreden, wenn das Projekt mal nicht so will wie geplant. Man weiß ja nie, wozu man sowas mal brauchen kann...  ;)

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Tuesday, 23 March 2010

Vorsicht vor "Datenmeldung an www.google.de"

Es ist nicht wirklich neu, dass ab und an ein Fax auf meinem Tisch (ich nehme an, zu meiner Belustigung) landet, bei dem es um einen Eintrag in diesen oder jenen unnützen Webkatalog geht. Jetzt werden diese verzeifelten Inhaber wertloser Domains aber zwischenzeitlich ähnlich dreist wie die Pseudo-SEO-Agenturen, deren Callcenter-Mitarbeiter sich zwar nicht mehr an den Namen der eigenen Firma erinnern können, dafür aber genau wissen, dass man "damals das Häkchen bei SEO gemacht hat", als das AdWords-Konto eingerichtet wurde. Sach´et, Atze: Ja, nee; is´ klar

Das Papier-Pendant, welches ich gerade aus dem Fax gefischt habe, ist ähnlich beknackt mit "Datenmeldung an www.google.de" überschrieben und die monatlichen Kosten von knapp 90,-- Euro netto, die freilich jährlich und vorab fällig werden, sind ebenso gut im Kleingedruckten versteckt wie die "Leistungsbeschreibung". Reichlich teuer für einen Eintrag in ein saftloses Verzeichnis auf den Kokosinseln, finde ich. Schade nur, dass solche Schaumschläger dann im Endeffekt doch zu ihrem Geld kommen, weil 0.01% der angefaxten Klein- und Kleinst-Unternehmer tatsächlich denken, für den vergleichsweise ja sehr günstigen Betrag künftig jede Menge Besucher durch Google zu erhalten. Pfui!

Webkatalogspam

Da ist mir der übliche "Webkatalog-Faxspam" von irgendwas-verzeichnis/buch/liste/dingsda.info-oder-sonstwas schon fast lieber... denn wenigstens versucht man hier nicht auch noch mir vorzugaukeln, Google habe etwas damit zu tun. Dass auch diese Kandidaten mit ihrem "um die 1000,- Euro netto - Nepp" genau so nerven, wie die angesprochenen fähigkeitsfreien SEO-Wunderagenturen, die Top-Rankings für kleines Geld in einer Suchmaschine garantieren, deren Funktionsweise ihnen nicht mal als hoch vereinfachte Bauklötzchen-Kinderskizze bekannt ist, versteht sich aber sicher von selbst...      


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Monday, 25 January 2010

Top-Positionen bei Google durch Zauberei?

Es häufen sich in letzter Zeit die Anfragen von Kunden aus dem Bereich AdWords, die wissen wollen, ob wir auch "Partner von Google" sind und daher deren Seiten ohne Anzeigen schnell und zuverlässig in die Top 10 der Suchergebnisse bringen können. Dauerhaft. Und das für Keywords, bei denen der durchschnittliche Preis pro Klick in AdWords typischerweise so um die drei Euro liegt. Da fragt man sich doch: Wer kann denn das und wie soll das gehen? 

Wenn ich zurückfrage, wer denn solche unglaublich tollen Dinge anbietet, ohne selbst Herr über die Rankings zu sein (m. E. kann mir nur Google dauerhaft Platz 1 für Keyword yxz versprechen.... und die machen das leider nicht), höre ich verschiedenste Namen von Agenturen. Lassen wir das "Dauerhaft" aus dem ersten Absatz weg, dann mag es noch angehen, für das passende Kleingeld mit Hilfe von Kennern wie Fantomaster & Co. etwas Vergleichbares zu erreichen. Für eine sehr überschaubare Zeit jedenfalls. Diese Namen höre ich dann aber nicht, sondern es geht um "ganz normale SEO-Agenturen"... mit angeschlossener Drückerkolonne, die ungefragt Webmaster anrufen und das globale Ende des Hungers, Unsterblichkeit und ewigen Weltfrieden versprechen.

Einige davon kenne ich, einige habe ich noch nie gehört... es passt aber alles in das ewig gleiche Schema: Im "Verkaufsgepräch" werden die wunderlichsten Dinge versprochen (ich will es nicht übertreiben, aber ein "garantierter" Platz 1 bei "autoteile" für eine vollkommen neue Kackseite innerhalb von zwei Monaten halte ich für extrem sportlich, wenn man nicht gerade Google heißt... oder wenigstens ATU oder so), schriftliche Unterlagen oder gar Verträge hingegen sind nur in einem Bereich sehr konkret: Was muss ich bezahlen? Was man wirklich für sein Geld bekommt, steht dafür i. d. R. dort kaum so, dass man es nachvollziehen kann. Nicht unwahrscheinlich also, dass ich nach 12 Monaten Mindestlaufzeit dann mit nichts außer 20 neuen Schrottlinks aus freien Webkatalogen und schon auf große Entfernung nach Spam müffelnden Twitter-und Facebook-Profilen dastehe... 

Auch finde ich das jeweilige "Tochterunternehmen von Google" (Brüll!) typischerweise auf Platz 80+, wenn ich nach Begriffen wie "Suchmaschinenoptimierung" oder "SEO Beratung" etc. suche. Das sollte eine Google-Tochter, die Kontingente bei Google kaufen kann (die meinen sicher AdWords-Gutscheine ;)) und jede Seite bei jedem Key in Top-Positionen bringen kann, doch eigentlich besser können, oder? Müßte es denen nicht egal sein, wie umkämpft diese Begriffe sind? Oder ist es nur ein mir bisher unbekannter Trick, das eigene Impressum lieber als Grafik statt als Text zu gestalten, der mir einen solch unglaublichen Boost in den Suchergebnissen verschaffen würde? Da ich bisher keine eigenen Erfahrungen mit solcher Zauberei gemacht habe, will ich auch kein abschließendes Urteil fällen, aber zumindest auf m. E. sehr hilfreiche Beiträge wie z. B. diesen hier oder auch den hier verweisen (Kommentare lesen nicht vergessen!). Wer SEO-Angebote bekommt, die zu gut klingen, um wahr zu sein, der sollte prüfen, ob es nicht in das hier skizzierte Bild paßt. Hinterfragen, wie es mit den Leistungen aussieht, die man für sein Geld bekommt, ist auf jeden Fall keine schlechte Idee; weitere Anregungen zur Prüfung im Vorfeld findet man im leicht angestaubten Beitrag zur SEO-Agenturensuche. Der ist zwar schon fast zwei Jahre alt, scheint mir aber aus gegebenem Anlass ein guter Linktipp zu sein. Es gilt auch im SEO-Bereich sicher in gewissem Rahmen die Weisheit "Wat nix kost´, dat is auch nix". Dies bedeutet aber nicht, dass alle kostspieligen Angebote deshalb automatisch prima sind. Ganz und gar nicht! Außerdem sind diejenigen, die wirklich "Premium-SEO" für den eigenen, hoch umkämpften Bereich anbieten könnten, oft entweder unbezahlbar, arbeiten nur gegen dauerhafte Beteiligung am Erfolg oder nehmen überhaupt keine Kunden an, sondern verkaufen denen im besten Fall den Traffic, den sie lieber selbst über eigene Projekte erzeugen. Auf keinen Fall aber rufen diese Kandidaten ungefragt bei Dir an, um teures Zauber-SEO-Zeugs von der Stange zu verkaufen.

Und wer so gar nicht weiß, ob und wie er (gefragt oder ungefragt erhaltene) SEO-Angebote einschätzen kann, kann sich bestimmt auch einigen Ärger durch einen SEO-Vermittlungsservice sparen. Da hat man dann vielleicht nicht alle Kandidaten im Pool, ist aber (hoffentlich) vor allzu miesen Geschäftspraktiken deutlich sicherer. Ich kenne nur einen, also empfehle ich diesen mal, ohne ihn selbst je genutzt zu haben: Hier geht´s zum SEO-United Vermittlungsservice.

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Thursday, 21 January 2010

"Sag mal - Warum rankt der Typ besser als ich?"

Diese Frage kann man sich dank SEOmoz künftig selbst besser beantworten, da Ranking bekannterweise eine ganze Menge mit Links zu tun hat. Und deren Quellen, Qualität, den Linktexten, bla bla bla. Viele der Metriken sind im neuen Open Site Explorer abrufbar - und das dauerhaft kostenlos.. wenngleich in einer reduzierten Form. Wer in Eigenregie etwas mehr über das eigene Linkprofil und vor allem die Linkstruktur der Hauptwettbewerber herauszufinden trachtet, der sollte sich beeilen: SEOmoz bietet den "OSE" noch ca. für die nächsten 30 Stunden für alle registrierten Benutzer (eine Registrierung für einen normalen Account ist weder mit Kosten, noch mit Spam verbunden) kostenlos in vollem Umfang an, bevor die Ergebnisse für den Normalsterblichen reduziert werden und nur noch Pro-Member vollumfänglich in den Genuss der Ergebnisse kommen. Den Tipp wollte ich den knapp zehn regelmäßigen Lesern meines Blogs nicht vorenthalten ;)


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Friday, 18 September 2009

Ist meine Website "verdächtig"?

Wenn die eigene Website plötzlich nicht mehr im Index auftaucht oder vielleicht kaum noch zu finden ist oder wenn Kunden sich gehäuft beschweren, dass der Browser komische Warnungen ausgibt, wenn die Site besucht werden soll, ist es höchste Zeit für ein Minimum an Diagnose. Auch dann, wenn der kurze Blick in die Zugriffsdaten des eingesetzten WebAnalyse-Systems signifikante Rückgänge beim Traffic verzeichnet, will man nach dem ersten Schreck genauer wissen, was denn passiert sein könnte- Und wie man das Problem wieder in den Griff bekommt. Ist man ggf. verdächtig, Schadcode im Web zu verbreiten oder gar schon mit der Höchststrafe - dem Rauswurf aus dem Index - belegt worden?

Einige Dinge, die man als Webmaster zur Diagnose direkt erledigen kann, sind z. B. die folgenden Schritte:

  • Der erste Blick, wenngleich nicht vollständig, sollte Google gegönnt werden. Mittels "site:www.meinedomain.de" läßt sich zumindest abfragen, ob überhaupt noch Seiten im Index zu finden sind. Sieht man hier nichts. riecht es schon mal nach "Rauswurf".
  • Wer sich den Spaß schon vorher gegönnt hat, sollte sich nun bei den Google Webmaster Tools anmelden. Probleme werden hier i. d. R. schnell aufgezeigt, so dass es sich lohnen mag, die Anmeldung und Verifikation jetzt nachzuholen, wenn bisher nicht mit den Webmaster-Tools gearbeitet wurde. Übrigens gilt das nicht nur für Google, sondern auch für Bing...
  • Vor allem, wenn man das Problem anhand von Traffic-Auswertungen bemerkt hat, ist das Webanalyse-Tool der erste Anlaufpunkt. Sind alle Quellen versiegt oder nur einzelne Suchmaschinen? Der tolle Link bei Wikipedia mal wieder weg, der 99% der Besucher gebracht hat? Machmal ist es wirklich so einfach, leider aber zu selten...
  • Wer sich zumindest "thoretisch" im Index befindet, aber nicht rankt, muss sich vieleicht - zu recht oder auch "vollkommen schuldlos" - gerade mit einem Google Filter herumschlagen, der dafür sorgt, dass man für die Begriffe, auf die man es abgesehen hat, nun 20, 40, 60, 100 oder wie viele Positionen auch immer nach unten versetzt wurde. Das merkt man schnell daran, wenn man z. B. nur noch für den eigenen Domain- und / oder Firmennamen bei Google auffindbar ist, die anderen Begriffe aber plötzlich keinen Traffic mehr bringen.
  • Hat man sich offenkundig einen dieser Filter oder gar einen kompletten Rauswurf eingefangen, sollte nun die Suche nach dem Grund starten. Und zwar wieder möglichst mittels der Webmaster-Tools. Und zusätzlich per Blick auf den Quellcode der Startseite und der "bisher" prominenten Seiten auf der eigenen Domain. Ist das wirklich das, was man dort erwartet oder hat sich aus der Ferne fremder Schadcode hier eingenistet?
  • Denkbar ist auch, dass die Domain nun deswegen nicht mehr in den Suchergebnissen erscheint, weil jemand anders sich die Mühe gemacht hat, eine Kopie des kompletten Inhalts der Domain an anderer Stelle zu publizieren, um den Traffic lieber selbst mitzunehmen oder aktiv Schaden für die bestohlene Domain anzurichten. Ein einfacher Weg, dies zu diagnostizieren, ist eine Suche nach einem wirklich langen Ausschnitt aus dem Inhalt der eigenen Seite. Also z. B. "Willkommen bei Lederwaren Dingsda Wir fertigen seit über 400 Jahren Schlangenledertaschen aus Eselsohrhaut im schönen Knacktal an der Wurst...". Findet Google nicht die eigene Seite, sondern eine andere, ist man wohl um seinen Content betrogen worden... oder hat dies selbst getan, indem allzu viele andere Domainnamen auf den gleichen Inhalt zeigen und dies nicht per "sauberer" Weiterleitung tun.
  • Hilft das alles nichts oder will man gleich sicherstellen, dass das Problem nichts mit böser böser Malware zu tun hat, die von der eigenen Domain verbreitet wurde (oder zumindest vom eigenen Server), der kann Googles "Safebrowsing" zu Rate ziehen. Entweder per Firefox Plugin oder durch Aufruf von http://www.google.com/safebrowsing/diagnostic?site=www.meinedomain.de. Sollte dies für die eigene Domain keine Ergebnisse liefern, lohnt sich ggf. auch ein Klick auf das "Network", so dass auch ausgeschlossen werden kann, dass man mit allzu vielen Spammern auf dem gleichen Server / auf der gleichen IP zuhause ist.

Warum das alles? Ganz ehrlich? Weil ich mir diese verdammte Adresse des Safebrowsing-Diensts nie merken kann, ist nun eigens dieser Blogbeitrag entstanden ;) Wer also nur mal nachsehen will, ob die eigene Domain irgendwie "verdächtig" ist, kann jetzt seinen Domainnamen einfach unten in das Feld eintragen und die Ergebnisse bei Google abrufen. Wer in der Tat mit der obigen Liste ein potentielles Problem diagnistiziert hat und nun wissen will, wie er aus der Falle rauskommt, sollte sich zur Verifikation vertrauensvoll an einen unbeteiligten Dritten wenden und nach einer Überprüfung gemeinsam nach möglichen Wegen suchen. Das muss nicht, darf aber gern unsere Agentur für Suchmaschinenmarketing sein ;)  

Safebrowsing: Ist meine Site verdächtig?

Frag Google. Domainnamen (zur Not auch mal mit und mal ohne www) hier eintragen und nachsehen, was Google in den letzten 3 Monaten so alles über Domain und Server zu sagen hat...

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Monday, 05 January 2009

Empfehlung für SEO AddOns im Firefox

Firefox zeichnet sich als Werkzeug für Suchmaschinenoptimierung besonders dadurch aus, dass es zahlreiche AddOns gibt, die die tägliche SEO Arbeit und vor allem die eingehende Analyse bestimmter Seiten erleichtern. Ich bevorzuge dabei allerdings Tools, die mir die gewünschte Information möglichst direkt im Browser liefern, ohne dafür eine neue Seite eines Webdienstes laden zu müssen, denn Lesezeichen kann ich gerade noch selbst verwalten. Die RankRequest SEO - Toolbar fällt z. B. somit ungeachtet der eigentlich ja ganz sinnvollen Tools unter AddOns, die man sich m.E. getrost sparen kann. Will man einzelne Funktionen hiervon doch mal nutzen, findet man diese problemlos selbst im Web bei RankRequest, ohne sich lediglich die Eingabe der gesuchten Seite zu ersparen, indem man eine platzverschwenderische Toolbar einsetzt, die außerdem noch jede Menge mitbringt, was den typischen SEO wenig interessiert (hmpf!).

Auch problematische "Dauerfeuertools" wie SEOQuake mag ich aus verschiedenen Gründen nicht, die ich in einem eigenen Beitrag an anderer Stelle dargelegt habe und in dem man auch weitere Argumente für einige der im Folgenden aufgezählten Tools findet. Hier also meine Auswahl der Firefox AddOns, die unmittelbar das Feedback bringen, das man gerade braucht und die dann zuschaltbar sind, wenn Sie benötigt werden bzw. den normalen Surfalltag so wenig wie möglich belasten (Reihenfolge bedeutet keine Wertung oder etwas in der Art; alle Tools ergänzen sich undgeachtet einiger Funktionsredundanzen):

  • Search Status
  • Live HTTP Headers
  • Flagfox
  • Firebug
  • Developer Toolbar
  • Customize Google

Die Liste enthält nur Tools, die in aktuellen 3-er Versonen von Firefox laufen und die nicht experimentell sind. Durchaus nützliche Tools wie SEOHAND oder MetaTags fallen daher aus der Liste, sind aber je nach Version und Experimentierfreudigkeit auch einen Blick wert. Sollte es weitere hilfreiche Kandidaten geben, werden diese ggf. als Kommentar an diesen Beitrag angehängt. Über diesen Weg sind auch gute Vorschläge zur Erweiterung der Liste jederzeit willkommen! Möglichst natürlich mit einem guten Argumentfür das jeweilige AddOn.

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Tuesday, 09 December 2008

Passende Keywords für die eigene Website finden

Das Thema "Keyword-Recherche" dreht sich normalerweise eher darum, passende und vielversprechende Suchbegriffe für eigene Webseiten zu finden, zumindest wenn es um SEO geht. Oft wird dabei neben anderen Werkzeugen das Keyword-Tool von Google eingesetzt, welches "eigentlich" einen ganz anderen Sinn hat und der Findung von treffenden Begriffen für eigene AdWords-Kampagnen dienen soll. Speziell für diesen Zweck - also Keywords zu finden, die zum eigenen Angebot passen und ein entsprechendes Potential für die Anzeigenschaltung bergen - steht AdWords-Nutzern im englischsprachigen Raum nun bereits ein weiteres Werkzeug zur Seite, welches sicher auch bald für die hiesigen Konten benutzt werden kann: Das Search Based Keyword Tool.

Praktischerweise ist es aber nicht an die Verwendung eines AdWords-Kontos gebunden, sondern kann auch mit einem "normalen" Google-Konto verwendet werden. Unter der Adresse http://www.google.com/sktool kann daher jeder schon mal einen Blick reinwerfen und sehen, welche Seiten Google als passend zu welchen Begriffen einstuft - mehr oder weniger also eine Erfolgskontrolle der eigenen Bemühungen und eine Übersicht über das Potential, das in einzelnen Begriffen steckt, denn auch das monatliche Suchvolumen wird je Begriff / Phrase angezeigt (nebst Wettbewerbsdichte und Gebotsvorschlag; bezogen auf AdWords).

In Verbindung mit einem AdWords-Account werden hierüber wohl später nur noch Begriffe gezeigt, die nicht bereits beworben werden, so dass man das "ungenutzte Potential" an weiteren Begriffen für weitere Kampagnen einfach aufdecken kann. Die Intention (seitens Google) dahinter liegt also auf der Hand, dennoch finde ich auch diese Art der Keywordrecherche nicht unpraktisch; zumindest als Ergänzung.

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Friday, 11 July 2008

Keywords-Tool zeigt Suchvolumen bei Google an

Das Keyword-Tool von Google signalisierte bisher sowohl die Mitbewerberdichte (bezogen auf Anzeigen[?]) als auch das Suchvolumen in Form von Balken an, die zwar eine Tendenz erkennen ließen, aber keine Ableitung absoluter Werte erlaubte. Das hat sich nun geändert, denn sowohl die im Rahmen des AdWords-Systems verfügbare Variante zur Bestimmung und Bewertung von Suchbegriffen als auch das frei nutzbare Google Keyword-Tool zeigen nun absolute Werte für den laufenden Monat und einen Durchschnittswert an, der sich auf das tatsächliche Suchvolumen zu einem Begriff bei Google bezieht.

Suchvolumen
Die Abbildung zeigt die Ausgabe des Suchvolumens für vollkommen willkürlich gewählte Begriffe *-)

Damit ist nun eine ansatzweise objektive Einschätzung des theoretischen Besucherpotentials derjenigen Keywords, für die die eigenen Seiten optimiert wurden, möglich. Natürlich unter der Voraussetzung, dass man in der Lage ist, den erreichbaren Anteil an diesem Gesamtvolumen realistisch einzuschätzen ;)

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Friday, 20 June 2008

Kostenlose Tipps zur Suchmaschinenoptimierung

Puh... es ist soweit: In einem separaten Blog ist jetzt ein "erster Grundstock" an Tipps zur Suchmaschinenoptimierung zu finden. Unter der mehr oder weniger sinnreichen Adresse www.suchmaschinenland.de wird die Tippsammlung stetig erweitert und richtet sich hauptsächlich an Webmaster, die Suchmaschinenoptimierung selber machen "müssen"... oder wollen. Der Fokus liegt daher vor allem auf der Vermittlung der Arbeitsweise von Suchmaschinen und die daraus abzuleitenden Handlungsvorschläge zur Gestaltung der eigenen Seiten. Sprich: es handelt (derzeit) hauptsächlich von OnPage-Optimierung. Das Kapitel "Linkaufbau" ist aber ein Bereich, der in den nächsten Wochen und Monaten noch ausgebaut werden muss und wird, so dass auch OffPage-Optimierung zumindest im Ansatz "abgedeckt" wird. Auch die anderen Beiträge werden sicher noch die eine oder andere Erweiterung, redaktionelle Änderung und sonstige Korrekturen erfahren sowie durch neue Artikel ergänzt werden.

Einige weitere Themen stehen schon fest für die nächsten Wochen im Kalender. Jetzt habe ich aber erstmal das Problem zu lösen, dass sich mir vor lauter Suchmaschinen-Optimierungstipps-Tipperrei die Fingerkuppen ablösen. Nach einer merklichen Besserung dieses Zustands wird es weitere Beiträge zur Suchmaschinenoptimierung dort geben, die die bereits existierenden und noch ausstehenden Tipps zur Usability von Webseiten unter www.usability-tipps.de laufend ergänzen werden.

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Friday, 25 April 2008

Suchmaschinen öffnen Trefferliste für Daten von Drittanbietern?

Yahoo und Google verfolgen beide neben vielen anderen Projekten derzeit ein recht ähnliches Ziel, nämlich die Liste der Suchtreffer durch Daten von Drittanbietern anzureichern. Dabei gibt es bei beiden Suchmaschinen durchaus Unterschiede; z. B. bei der Aufmerksamkeit, die die (nicht der Öffentlichkeit zugänglichen) Projekte erregen, der Dauer... und möglicherweise auch den potentiellen Auswirkungen.  

Wie soll das überhaupt aussehen? Yahoo taufte sein Projekt Ende Februar SearchMonkey und erhielt damit zumindest kurzzeitig recht viel Aufmerksamkeit in verschiedenen Presseportalen. Und sicherlich sitzen vielerorts bereits potentielle Anbieter in den Startlöchern, um geeignete Daten an das Projekt liefern zu können, wenn es denn soweit ist. Wer möchte nicht die zahlreichen Bewertungen "seiner" Community als Portalbetreiber gern in die Suchtreffer eingebunden wissen, wenn dort die Website eines Restaurants, eines Dienstleisters oder eines anderen beliebigen kommerziellen Angebots angezeigt werden? Das klingt schon fast wie der Traum von "Huckepack-SEO" mit Lizenz, wenn man ohne langwieriges Optimieren umkämpfter Suchbegriffe und aufwändigen Linkaufbau durch Anreicherung der bestehenden Suchtreffer - ggf. mittels Geld(?) -  durch "seine" Daten einen Teil der Aufmerksamkeit (und des Traffics) abzweigen kann.   

Denn der Suchaffe bietet nichts anderes als die Möglichkeit der Anreicherung von Suchtreffern durch weitere Daten wie Bewertungen, Bilder etc. direkt in der Trefferanzeige. Wie das aussehen wird? Denkbar ist die Verwendung von Mikroformaten wie hCard und hReview, die Metadaten der eigenen Seiten mit Informationen anreichern (die aber nicht zwingend die eigenen Angebote betreffen müssen[?]) und durch Suchmaschinen ausgelesen werden. Das wäre zwar "nur" ein Weg, die Daten zur Anholung bereit zu stellen; ensprechende APIs und XML-Formate zum Austausch aller benötigten Daten wie z. B. bei OpenSearch (nur eben mehr oder weniger in der anderen Richtung) sind aber sicher ohne große geistige Anstrengung denkbar... und je nachdem, was erzielt werden soll, viel praktischer für Anbieter und Suchmaschine. "Schöner" sieht es natürlich aus, wenn man auf Miktoformate setzt und damit den Anschein wahrt, einen entschiedenen Schritt in Richtung Web 3.0 / Semantisches Web zu machen (...noch ein vollkommen unnötiger Nebensatz in Klammern: woher die ganzen passenden Ontoligien herkommen sollen und von wem sie in OWL oder sonstwie abgebildet werden, um einen nennenswerten Teil des Webs wirklich "semantisch" zu machen, bleibt - zumindest mir - ein Rätsel). Unter der Haube bleibt die Anreicherung der Suchtreffer (vor allem! neben SEM) eine Chance für Websitebetreiber, sich nach der Freigabe für die Öffentlichkeit etwas zu überlegen, wie er die Suchtreffer denn sinnvoll anreichern kann, um die Chancen auf einen Klick zu verbessern. Hier und da vielleicht nur die eigenen Suchtreffer, anderswo eben auch "fremde" Suchtreffer. Klingt nicht ausschließlich einfach nur "toll"? Stimmt...

Auch Google hat lt. Matt Cutts, dem "Imperator der Suchtreffer" entsprechende Erweiterungen unter dem Titel Subscribed Links bereits länger (und weniger beachtet?) in der Pipeline. Auch hier kann man bereits erahnen, was alles theoretisch geht / gehen wird.

Sowohl zu diesem Blogbeitrag als auch z. B. im Yahoo! Search Blog oder zahlreichen Referenzen aus anderen (großteilig SEO-) Blogs gibt es in vielen Kommentaren daher nicht nur stumpfe Begeisterung zu lesen, sondern auch welche potentiellen Probleme befürchtet werden. Mal ehrlich: Wenn plötzlich bei allen "erfolgversprechenden" Suchanfragen künftig nicht nur die vergleichsweise dezenten Ergebnislisten (sebstredend nebst Anzeigen! ;)) bei Google und Yahoo um die Gunst des Suchenden buhlen, sondern sich auch noch gegenseitig in hipper bunter Darstellung, Anreicherung mit Zusatzinformationen (anderer Sites!) und sonstwas zu übertreffen versuchen, bleibt nachher vielleicht dann letztendlich möglicherweise doch der Suchende auf der Strecke.

Daher ist es nachvollziehbar, dass Google zumindest offiziell nicht einfach "jedem Hansel" erlauben will, die Gestalt der Suchergebnisse zu beeinflussen - und die Anreicherungen angeblich im Gegensatz zu Yahoo nicht unter bestimmten Umständen auch ohne explizite Aktivierung der "Drittanbieterinformationen" in den Suchergebnissen plant. Wie das alles aber genau aussehen wird, wenn es Serienreife erlangt, darf gespannt erwartet werden. Ich höre schon jetzt die Stimmen der Kritiker, die Google (und selbstverständlich nur Google) zahlreiche Vorwürfe machen und es (möglicherweise zurecht?) bedenklich finden, dass in den Suchtreffern durch Erweiterungen wie Subscribed Links die Mehrklassengesellschaft weiter gefördert wird... Auf jeden Fall aber ist zumindest schonmal der Arbeitstitel bei Google eine Spur ehrlicher, als der niedlich daherkommende Affe, der beliebig mit Suchtreffern jongliert....

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Wednesday, 09 April 2008

Werkzeuge für Web-Entwickler in Apple Safari

Apple´s Browser Safari ist in der neuen Version 3.1 auch für XP und Vista eine Alternative zum IE, die einige Vorteile zu bieten hat. Obwohl sich in Deutschland eine gewisse Internet-Explorer-Müdigkeit breit zu machen scheint, beschert dieser Glücksfall mehr oder weniger ausschließlich dem Firefox (nicht, dass er es nicht verdient hätte) neue Nutzer. Opera oder gar Safari und andere Browser haben zumindest hier zu Lande nicht viel davon. Dafür bekommt Apple für den Safari in der Presse in letzter Zeit vermehrt Aufmerksamkeit, weil die neue Version nicht nur sehr schnell ist und dank WebKit das "Standardkonformste" ist, was derzeit auf einem Windows-Rechner zum Laufen zu bewegen ist, sondern auch weil er einfach Spaß macht. Die "Verbesserung" der Lesbarkeit ist zwar fragwürdig oder zumindest gewöhnungsbedürftig, aber man kann den Effekt auch runterregeln und zumindest die Vergrößerung durch Fettschrift hervorgehobener Textpassagen macht das Überfliegen einer Seite wirklich leichter.

Vor allem aber für Entwickler bietet Safari einige Werkzeuge, die zwar (noch?) gut versteckt sind, aber für den Web-Entwickler hilfreiche Informationen bieten, die in der einen oder anderen Form zwar auch von anderen Werkzeugen für andere Browser dargeboten werden, aber allein schon aus optischen Gründen einen Blick wert sind. Ich bin und bleibe ein bekennender Fan von Firebug und Firefox, wenn es um die Analyse oder Designanpassung von Webseiten geht und die Developer-Toolbar scheint auch im IE8 nicht wirklich an Firebug heranzureichen... aber das muss ja nicht immer so sein. Außerdem bietet der Web-Inspector und die Developer-Tools in Safari auch einige andere Kleinigkeiten, die sonst nur durch AddOns in anderen Browsern oder Zusatztools nutzbar sind.    

Web-Inspector in Apple Safari aktivieren

Web-Inspector aufrufen

Der Weg zur Aktivierung der Developer-Tools und des Web-Inspectors führt beim Safari für Windows über die Parameterdateien im persönlichen Profil des Anwenders. Diese sind im Ordner %APPDATA%\Apple Computer\Safari\ zu finden. Wer unter %AppData% (z. B. "C:\Dokumente und Einstellungen\Administrator\Anwendungsdaten\") der Ordner "Apple Computer/Safari" nicht findet: Der Browser muss nach der Installation wenigstens einmal gestartet werden, damit das Profil angelegt wird ;) 

In der Datei %APPDATA%\Apple Computer\Safari\WebKitPreferences.plist, die mit einem beliebigen Texteditor bearbeitet werden kann, muss zur Aktivierung des Web-Inspectors ein neuer Schlüssel erzeugt werden (der Browser sollte geschlossen sein). Key "WebKitDeveloperExtras" eintragen und mit dem Wert "true" belegen:

<key>WebKitDeveloperExtras</key>
<true/>

Der Web-Inspector kann nach einem Neustart über das Kontextmenü in einer Webseite geöffnet werden und zeigt nicht nur Elementeigenschaften ähnlich dem altbewährten Firebug im FF an, sondern auch z. B. die Ladezeiten für jedes geladene Element einer Seite übersichtlich als Grafik.

Developer-Menü in Safari aktivieren

Developer Menü in Safari

Man kann auch in der Hauptmenüleiste ein "Developer"-Menü aktivieren, um nicht zwingend das Kontextmenü verwenden zu müssen, um auf den Web-Inspector zuzugreifen. Außerdem bietet das menü weitere Funktionen an, die bei der Analyse von Webseiten hilfreich sind. Zur Aktivierung wird in der Datei com.apple.Safari.plist unter "Preferences" in oben genanntem Ordner (also der Datei %APPDATA%\Apple Computer\Safari\Preferences\com.apple.Safari.plist) ein ähnlicher Eintrag vorgenommen (für die Version 3.1 des Browsers; bei 3.0 kann der gleiche Schlüssel in de preferences.plist eingetragen werden, die direkt im Profilverzeichnis liegt) :

<key>IncludeDebugMenu</key>
<true/>

Anwendungsbeispiel:
Ladezeiten von Webseiten analysieren

Ladezeitenanalyse
Klick zum Vergrößern

Während die Konsole des Inspektors zwar schöner ist, aber funktional hinter Firebug zurückliegt, der auch Manipulationen am Code und Design zuläßt, so dass Anpassungen gleich live ausgetestet werden können, ist gerade die "Network"-Ansicht mit den Ladezeiten für alle Elemente einer Seite ein sehr hilfreiches Werkzeug bei der Ladezeitenanalyse und der Identifikation evtl. "Flaschenhälse"... und daher nicht nur im Zusammenhang mit dem Qualitätsfaktor für Google AdWords interessant. Auf einem zweiten Bildschirm dauerhaft im Blick während des Surfens erhält man schnell einen Eindruck über das Ladeverhalten auf einer Domain... wenngleich der Safari - Browser ja ohnehin unverschämt schnell ist und derzeit alle Konkurrenten im Vergleich schlägt. Das gilt aber fairerweise schließlich auch für die Referenzseiten, die man ebenso im Safari mit dem Werkzeug grob "durchmißt". Absolut betrachtet sind die Zahlen also vielleicht weniger wert als eine Ladezeitenanalyse, die von Tools automatisiert zu verschiedenen Zeiten und über unterschiedliche Wege angefertigt wird, im Verhältnis zu anderen Seiten ergeben sich aber valide Vergleichsdaten... und es kostet nichts.  

Nachtrag vom 15.04.2008
"Um die Dose zu öffnen, spannen Sie sie in einen Schraubstock ein, führen Sie einen Kabelbinder durch die Öse und spannen Sie diese mit einem Flaschenzug, bis... oder Sie ziehen den Verschluss einfach mit der Hand ab...". Einfacher geht es offenbar auch beim Safari, wenn man die Developer-Werzeuge nutzen will: In Safari 3.1 einfach auf BEARBEITEN - EINSTELLUNGEN - ERWEITERT und dort die Option zur Aktivierung der Tools anklicken, dann kann man sich auch die ganze Turnerei in den Profildateien ersparen ;-)

Erweiterte Einstellungen Safari

Danke an "Geizhals" für den Hinweis (siehe Kommentare zu diesem Beitrag)

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Wednesday, 02 January 2008

Webmastertools auch bei Microsoft für die Live - Suche

Frohes Neues erstmal!


Wer sich für das neue Jahr vorgenommen hat, auch lieb zu Suchmaschinen zu sein, der sollte seinen Werkzeugkasten aufmachen und ein weiteres Tool reinlegen: Die Webmastertools von Microsoft. Zumindest, wenn er die letzten paar Prozent von neuen Besuchern, die jeden Monat auch hierüber reinkommen und nicht aus dem großen Google-Topf stammen, auch noch mitnehmen will. Das Pendant zu den Google - Webmastertools ist unter http://webmaster.live.com/ zu erreichen.

Nach der Anmeldung (es ist eine Windows Live ID erforderlich) ist erst einmal eine Verifikation fällig. Und während sich die Google Webmaster Tools und der Yahoo Site Explorer mit einer platten HTML-Datei begnügen, muss es bei Microsoft (natürlich) eine XML-Datei sein, die schnell auf den Server geladen wird und zur Bestätigung der Zugriffsmöglichkeit ("ich bin Webmaster, echt!") dient. Die Alternative dazu sind auch bei MS angepasste Tags auf der Startseite der Domain.

Wichtigste Funktion ist hier - wie (zumindest ursprünglich) bei Google auch - die Anmeldung aller Seiten einer Domain per Sitemap, die der Suchmaschine bei der Erfassung aller Seiten eines Webauftritts den Weg weist, so dass Lücken in der Erfassung nun einfacher geschlossen werden können (zumindest in der Theorie; crawlen muss MS die Seiten dann schon noch selbst). Ebenso sind hier - wie bei Google in den Webmaster Tools - statistische Informationen über die Domain abrufbar. Dieser Part ist aber sicher der Grund für das Dasein als Beta, denn es ist hier vergleichsweise wenig zu sehen oder gar zu gebrauchen. Trotzdem schön, dass nun nach den Google Webmaster Tools und dem Yahoo Site Explorer auch für den dritten nennenswerten Vertreter seiner Zunft ein Dashboard für den Webmaster bereit steht.

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Wednesday, 12 September 2007

Von fleissigen Suchmaschinen und merkwürdiger Werbung

Nicht mal mit Schreibfehlern hat man seine Ruhe in den Suchergebnissen ;)

Da machte mich ein Kollege heute voller Häme darauf aufmerksam, dass ausgerechnet mir, dem "Rechtschreibulator" himself, grobe, und mehrfache Schreibfehler unterlaufen sind, die jeder im Web nachlesen kann. Dank Copy & Paste stand sowohl auf der Downloadseite als auch hier im Blog gleich mehrfach "Eselsmüzte" statt "Eselsmütze". Klar, dass mir das auch gleich eine Ehrenrunde mit eben dieser Kopfbedeckung durch die Büros eingebracht hat. Grummel!

Google hatte dies jedenfalls umgehend zum Anlass genommen, mich zur Ultima ratio in Sachen "Eselsmüzte" zu erklären und spenderte mir freundlicherweise eine eigene Seite in den Suchergebnissen, die ich mir (das ist noch lange nicht bei jedem Schreibfehler so!) mit niemandem teilen mußte... fast jedenfalls.

eselsmuetze bei google

Was war denn das? Zusätzlich zum erwarteten "Meinten Sie: eselsmütze" finde ich da doch tatsächlich eine Werbeeinblendung auf ausgerechnet dieses Keyword? Was müssen das für Keywordlisten sein, die da beworben werden? Meinetwegen - solange jemand bereit ist, für solche Begriffe bei AdWords zu zahlen, warum nicht?

Ich bin jedenfalls gespannt, wie lange es dauert, bis die Korrekturen der Fehler auch bei Google angekommen sind und nur noch dieser neue Eintrag hier die einzigen indizierten Nennungen der flaschen Variante beinhaltet. Wenn es dieser Artikel hingegen nicht schaffen sollte, gibt es galt wieder einen Begriff mehr, der keine Treffer liefert. Davon gibt es ja ohnehin schon wenig genug... Und die Anzeige würde dann auch wieder ganz allein sein; ungestört von falsch geschriebenen, aber gut platzierten Seiten. Merke: SEO ohne Syntax ist Suboptimal. Bringt aber manchmal recht lustige Ergebnisse...

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Monday, 03 September 2007

Google Webmaster Tools als Pflichtprogramm für Webmaster?

Haben Sie in den letzten Monaten auch die eine oder andere Mail erhalten, die offenkundig von Google stammte und die eine Verbannung Ihrer Site aus dem Index zum Thema hatte? Vielleicht haben Sie auch erst mal einen ordentlichen Schreck bekommen und erst nach Einnahme der Herzptropfen den Absender als toten GMAIL-Account entlarvt oder auf anderem Weg davon erfahren, dass mal wieder eine Spam-Welle mit gefälschten "Abstraf-Mails" von Google über das Internet schwappt und ein paar Spritzer davon auch in Ihrem Postfach niedergegangen sind.

Die gute Nachricht: Künftig können Sie zu 100% sicher sein, dass eine solche Mail, wenn Sie denn nochmal eine erhalten sollten, eine Fäschung ist. Die - wenngleich vielleicht auch erst auf den zweiten Blick - schlechte Nachricht ist nämlich, dass Google solche Mails, die es in der Vergangenheit durchaus auch mit ernstem Hintergrund und echtem Absender gab, künftig nicht mehr versenden wird.

Statt dessen gibt es jetzt einen hochtrabend "Message Center" genannten Bereich in den Google Webmaster Tools, die ab sofort für diese und andere Nachrichten (es sind sicher selten gute...) zuständig ist. Das bedeutet erst einmal im Prinzip, dass Sie die Google Webmaster Tools auch einsetzen müssen, wenn Sie künftig erfahren wollen, gegen welche (Ihnen nicht unbedingt bekannten oder vollkommen neuen Regeln) Sie nun verstoßen haben und Ihre Site deshalb in Verdacht geraten ist, Suchmaschinen austricksen zu wollen. Und es heißt, dass Sie dort regelmäßig vorbeischauen müssen, wenn Sie böse Überraschungen nicht erst durch sinkende Umsätze erfahren wollen, sondern einigermaßen rechtzeitig, um direkt gegenzusteuern und eine Neuaufnahme zu erzielen.

Hintergründig bedeutet es auch, dass Sie mehr oder weniger keine andere Wahl haben, als jede Ihrer Sites, die Sie betreiben und an denen Ihr wirtschaftlicher Erfolg hängt, bei Google als Ihre Site identifizieren müssen. Das ist nicht wirklich tragisch; kann Google doch seit geraumer Zeit ohnehin auf alle erforderlichen Daten bei DENIC zugreifen, wenn man dies im Zuge der Bewertung eingehender Links wirklich wissen will... seit man ohne viel Rummel in das Geschäft des Webhostings "eingestiegen" ist, ohne es ernsthaft betreiben zu wollen. Wie praktisch, oder?

Natürlich können und sollten(!) Sie auch auf anderem Weg beobachten, ob Ihre Seiten und Angebote nach wie vor gut bei Google gefunden werden, spielt hier schließlich je nach Erhebung immer "so um die 80%" der Musik in der Informations- und Produktsuche im Internet. Aber Hand auf´s Herz: Wer macht sich schon wirklich die Mühe oder schafft die notwendigen Systeme dazu an und betreibt sie?

Also wurscht, was Sie sonst noch einsetzen: Wenn Sie sich nicht die Mühe gemacht haben, jede der für Ihr "privates Linknetzwerk" verwendeten Domains auf einen entfernten verwandten zu registrieren, schaden Sie Ihrem selbst aufgebauten Geflecht von "externen Links aus eigener Produktion" (mir fiel einfach keine noch vorsichtigere Umschreibung ein) auch nicht, wenn Sie sich zusätzlich zu allem anderen die Google Webmaster Tools antun und ab und zu einen Blick rein werfen. Als Bonus kommen Sie vielleicht ja auch erstmalig auf die Idee, eine Sitemap hochzuladen und wissen auch ansonsten gar nicht, worum es in diesem Artikel geht ;)

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Monday, 20 August 2007

Wie man ein passendes Online-Shop-System finden kann

Wenn man zum ersten Mal vor der Frage steht, welches Online-Shopsystem "man sich mal ansehen sollte", sobald der Wunsch nach einem eigenen Shop im Internet aufkommt, steht man vor einem Berg an Möglichkeiten.

Von welcher Seite man den Aufstieg wagt, ist oft von der zufälligen Laune des unvermeidlichen "guten Bekannten" abhängig, der dann einen mehr oder weniger unfangreichen / hilfreichen / verständlichen Tipp absondert. Das System schaut man sich dann auch gern an, fragt den Bekannten dann noch, ob dieses oder jenes denn funktioniere ("na klar!") und schon geht es los - oft in die völlig falsche Richtung.

Investieren Sie vorher - oder zahlen Sie nachher drauf! Auch - oder gerade weil - es bei Shops durchaus eine Menge an kostenlosen Alternativen zu vergleichweise teuren und oft für den überschaubaren Anspruch überdimensionierten Systemen gibt, ist guter Rat hingegen teuer. Das, was der mitfühlende Kegelbruder geraten hat, ist dann zwar vielleicht erst einmal kostenlos oder sehr günstig, kann aber im Nachinein eine Menge an Geld für Anpassungen oder Ärger wegen nicht erfüllbarer neuer oder erst zu spät erkannter Anforderungen kosten.

Dagegen helfen eigentlich nur zwei Mittel:

  1. Man macht sich selbst an die Recherche und untersucht mehrere Alternativen für den eigenen Online-Shop.
  2. Man übergibt diese Aufgabe an einen Dienstleister, der nach den aufgenommenen Anforderungen mehrere Lösungen gegenüberstellt und eine Empfehlung ausspricht.

Die Phase einer durchdachten Evaluierung sollten Sie aber auf keinen Fall überspringen! Das Dumme dabei ist: Egal, ob Sie es selbst machen oder einem Dritten überlassen, die Anforderungen gegen die Möglichkeiten verschiedener Shopsysteme abzuwägen; sie müssen schlussendlich selbst bestimmen, was genau Sie brauchen und welche Rahmenbedingungen beachtet werden müssen. Dabei geht es nicht nur um Technik, sondern z. B. auch den erwarteten Umfang an Besuchern / Bestellungen etc.


Tipps zur Evaluierung von Shopsystemen

Hier ein paar Denkanstöße für eine Recherche, die dabei helfen, Fehler bei der Auswahl des Systems zu vermeiden und die eigenen Anforderungen zu erkennen und dann mit Shopsystemen zu vergleichen. Es muss nicht immer ein ausgefeiltes Pflichtenheft sein (oder zumindest nicht in jedem Fall), aber eine strukturierte Vorbereitung der Entscheidung sollte der gesunde Menschenverstand erfordern.

Betrachten Sie den Shop als das, was er ist: Ihre neue Ladenfilliale im Internet. Wie wäre das, wenn es sich um einen "echten" Shop handelt, den Sie in einer benachbarten Stadt eröffnen wollen? Nehmen Sie da gleich jedes Kellerloch, nur weil es billig (nicht gleich günstg!) ist? Müssen noch neue Farben an die Wände? Paßt alles rein? Kann man den Laden überhaupt finden und gibt es gute Parkmöglichkeiten? Ähnliche, aber andere Fragen sollten Sie sich auch stellen, bevor Sie auf der www.irgendwas-de-Straße Ihren Pachtvertrag unterschreiben und sich wohlmöglich auch noch langfristig an das Objekt binden.


Stand-Alone, Schnittstellen oder "integriert"?

Die Anzahl der Bestellungen bestimmt, ob Sie ein System brauchen, dass an Ihre Auftragsbearbeitung angeschlossen ist oder nicht. Schreiben Sie Ihre Rechnungen mit Word? Dann dürften es nicht zu viele sein und Sie brauchen sich um Schnittstellen nicht zu kümmern. Anderenfalls sollten Sie zunächst beim Hersteller Ihrer Auftragsbearbeitung in Erfahrung bringen, ob es nicht ein integriertes oder angebundenes System gibt oder ob dort Empfehlungen ausgesprochen werden können. Fragen Sie am Besten auch gleich nach Referenzen. Erhalten Sie eine Antwort der einen oder anderen Kategorie, nehmen Sie diese Produkte auf jeden Fall mit auf Ihre Kandidatenliste (Tipp Nummer Null: erstellen Sie eine Kandidatenliste! Auf Papier, in Excel - wurscht. Nur nicht ausschließlich im Kopf).


Wie einfach ist die Pflege der Inhalte?

Und wenn Sie nur zwei Artikel haben: Achten Sie darauf, dass Sie die Inhalte des Shops selbst pflegen und aktualisieren können. Und das bedeutet, dass es auch in zwei Monaten noch geht, ohne ein komplettes Handbuch zu lesen. Die Pflege der Inhalte muss entweder automatisiert werden können (Schnittstellen; integrierte Lösungen) oder zumindest einen für Sie leicht bedienbaren Editor beinhalten. Und wenn der Editor "ein Planet" ist, dann suchen Sie sich einen sicheren Weg zur Efüllung Ihrer Anforderungen bei der Erstellung eines neuen Artikels oder der Bearbeitung eines vorhandenen Eintrags, den Sie sich so merken oder aufschreiben können, dass Sie jederzeit Veränderungen und Erweiterungen vornehmen können.


Hat der Shop ein "offenes Design" (und: brauche ich das)?

Je nachdem, ob Sie den Shop in Ihre Website "integrieren" oder wenigstens optisch passend zum Rest Ihres Auftritts halten wollen, ist es erforderlich zu wissen, welche Gestaltungsmöglichkeiten ein Shopsystem bietet. Und je nachdem, ob Sie Ihre Seite selbst gestaltet haben oder nicht, müssen Sie ggf. auch die eine oder andere Frage an Ihre Agentur oder Ihren Webmaster stellen, um bei der Auswahl die Kandidaten auszusieben, die im Design zu starr für Ihre Anforderungen sind. Und Vorsicht: Nur weil in der Beschreibung steht, dass das Design anpassbar ist, bedeutet des noch nicht, dass Ihre Anforderungen abgedeckt werden können. Und auch nicht, dass Sie es selbst hinbekommen. Fragen Sie also lieber bei Unklarheiten jemanden, der sich ein wenig mit der Gestaltung von Webseiten auskennt, wenn das nicht Ihre Welt ist.

Werden alle gesetzlichen Anforderungen erfüllt?

Die Frage scheint zunächst unnütz, ist es aber nicht. Viele Shopsysteme sind nicht ausschließlich für den EU-Markt konzipiert oder gar überhaupt nicht dafür geeignet - oder erst nach einigen Anpassungen. Mit dem Eröffnen eines Shops gehen Sie auch die eine oder andere Verpflichtung ein und sollten zumindest in groben Zügen wissen, was erforderlich ist, um beim Verkaufen im Web auf der sicheren Seite zu sein - sonst drohen böse Überraschungen in Form von Abmahnungen, die gern auch Ihr Mitbewerber für Sie in Gang setzt, wenn Sie sich eine offenkundige Blöße geben. Wenn der Shop also nicht von selbst behauptet, aus der Verpackung heraus installiert und unter Einhaltung aller Bestimmungen in Betrieb genommen werden zu können, sollten Sie in Erfahrung bringen, welche Dinge ggf. noch nachinstalliert werden müssen oder generell fehlen.

Das Internet ist hier eine gute Quelle, wenn Sie in die Suchmaschine Ihrer Wahl einfach den Namen des Shopsystems und passende Ergänzungen wie "Forum", "Abmahnung", "EU-Richtlinien" o. ä. eingeben. So machen Sie sich auch gleich ein Bild (speziell im Bereich der Foren) von Performance, Stabilität und Erfahrungen bei anderen Anwendern.

Die Einhaltung aller Bestimmungen ist übrigens eine Frage, die Sie sich auch nochmal vor dem endgültigen Liveschalten Ihres Shops stellen sollten... denn gern ist das eine oder andere erforderliche Element im Zuge der Individualisierung Ihres Shops aus dem Design "wegoptimiert" worden.


Was bin ich bereit zu zahlen? Einmalig oder periodisch?

Shopsoftware kann unterschiedlichste Formen annehmen. Einige "Generatoren" produzieren statische HTML-Seiten aus Ihren Artikeldaten, die dann an einen fest vorgegenbenen Bestellprozess angeschlossen werden oder in einem besseren Kontaktformular enden, dass die Bestellung dann an Ihre Mailadresse sendet. Nicht falsch verstehen: Wenn Sie nur drei Bestellungen pro Monat erwarten und auch nicht mehr brauchen, kann das durchaus die optimale Lösung für Sie sein!

Für andere Systeme wird eine einmalige Gebühr fällig, danach installieren Sie es auf Ihrem Webserver oder dem heimischen Rechner; wieder andere Systeme werden komplett vom Hersteller gehostet und kosten vielleicht gar nichts - oder Sie bezahlen monatlich, wuartalsweise oder jährlich für die Nutzung. Und auch im Bereich der OpenSoruce-Lösungen ist nicht alles "umsonst".

Bei allen Modellen sollten Sie aber unbedingt überlegen, wie lange es dauert, bis der Shop voraussichtlich seine Kosten eingespielt hat - und zwar in Form zum zusätzlichen Bestellungen - und nicht solchen, die Sie ohnehin bekommen hätten und die nun nur deswegen über das Web kommen, weil Sie Ihrem Kunden bei der Anfrage am Telefon gesagt haben, dass er nun auch im tollen neuen und schönen Shop bestellen kann ("ist er nicht herrlich... ja finde ich auch")!


Bekomme ich Hilfe, wenn ich sie brauche?

Je nach Lizenzmodell und Herkunft eines Shopsystems sind auch die Konditionen für Unterstützung bei Problemen und Fragen höchst unterschiedlich. Optimal ist sicher eine Lösung, die keine Fragen aufwirft. Allzu oft sind es aber diese Lösungen, die Ihnen zu wenig Gestaltungsmöglichkeiten bieten wie z. B. die Shops, die man "aus Versehen" miterwirbt, wenn man einen DSL Anschluss beantragt. Ist Ihnen das egal und wollen Sie nur ein paar Artikel online anbieten: prima. Sonst aber sollten Sie schon jetzt planen, wie Sie im Ernstfall vorgehen wollen. Wird eine bestimmte Verfügbarkeit des Shops (oder des gehosteten Warenkorbs) garantiert? Wie schnell erhalte ich Antwort bei Problemen; gibt es Aussfallszenarien; habe ich eine Hotline und was kostet diese? Heute wird Ihnen das vielleicht noch egal sein, aber was ist, wenn Ihr Shop so gut funktioniert, dass ein mehrstündiger Ausfall des Systems Sie so viel kostet, wie Sie heute noch im Monat einnehmen mögen? Quantifizieren Sie also, welchen "Servicelevel" Sie benötigen (mittelfristig!) und beurteilen Sie die Kandidaten auch nach diesem Gesichtspunkt.


Ist mein Shop suchmaschinenfreundlich?

Was nutzt der beste Shop, wenn ihn keiner findet? Klar, Sie wollen einen Shop, dessen Seiten zu den jeweiligen Artikeln auch gefunden werden, wenn jemand danach sucht. Dumm nur, dass auch viele tausend andere Anbieter das gleiche wollen. Wenn es Ihnen also darauf ankommt, mit dem Shop neue Kunden zu erreichen und "zufällige" Besucher zu wiederkehrenden Geldquellen zu machen, dann sollte der Shop auch in der Lage sein, Ihre Artikel in den Suchergebnissen unterzubringen. Wie Sie das beurteilen können? Na, wenn Sie nicht zufällig Zeit und Lust haben, ein Buch über Suchmaschinenoptimierung zu lesen, dann hilft auch hier wieder gern das Internet. Shopname + Suchmadschine(n) / suchmaschinenfreundlichkeit / SEO[optimierung] sind gute Einstiege in einen Überblick via Google. Wenn Sie hier auf zahlreiche Tipps stoßen, wie Produkt xyz suchmaschinenfreundlicher werden kann, achten Sie auch gleich auf die Voraussetzungen dafür, denn oft ist dazu dieses oder jedes System oder Modul erforderlich, welches zusätzliche Kosten verursacht oder im Zweifelsfall auf Ihrem Server überhaupt nicht betrieben werden kann oder darf! Sorry, aber Expertenrat ist ggf. auch hier wieder gefragt. Wenn Sie Referenzen der Shopsysteme kennen: Prima, dann nichts wie rein in die Referenzshops und deren Artikel einfach mal bei Google suchen...

Auch Schnittstellen zu Artikelsuchmaschinen wie Froogle & Co. sind ein gutes Argument für einen Shop, wenn Sie Ihr Augenmerk auf die Neukundengewinnung durch den Betrieb des Onlineshops legen. Ein weiterer Punkt für Ihre Liste...


Ist der Shop gut bedienbar?

Diese Frage steht zwar hier am Ende der Liste, da Sie durch die anderen Kriterien zumeist schon eine gute Reduktion der Kandidaten erreichen, ist aber dennoch am Ende des Weges - also nach Inbetriebnahme des Shops - das Einzige, was zählt. Wenn Sie selbst im Web einkaufen, kennen Sie es vielleicht. Einige Shops vermitteln Vertrauen, andere lassen Sie vor dem Abschluss einer Bestellung zurückschrecken - entweder schon am Anfang (z, B, durch ein Design, dass nach alten Socken und muffigen Kellern riecht!) oder im Verlauf des Verkaufsprozesses. Wenn Sie es sich leisten können, lassen Sie mehrere Personen (Freunde, Familie und vor allem: Kunden) Ihre Kandidaten testen und hören Sie gut zu. Was Sie mehr als einmal hören, passiert potentiell auch Ihren künftigen Besuchern und hindert am Kaufabschluss, wenn Sie sich für dieses System entscheiden. Faustregel: Man sollte immer wissen, wo man gerade im Kaufprozess ist und nach welchem "Weiter" denn nun schlussendlich bestellt wird - und wie lange ich noch ändern und aussteigen kann, wenn ich dies will.


Machen Sie es wie die Computerzeitschriften: Erstellen Sie eine Tabelle

Jeder Vergleichstest endet nach der Prosa in einer Vergleichstabelle und diese in einem Fazit. Sie lesen Computerzeitschriften und kennen Vergleichstests. Ganz sicher! Sonst kaufen Sie sich ausnahmsweise mal eine Ausgabe mit einigen Vergleichtests von irgendwas, auch wenn Sie kein "Computerfuzzi" sind. Ja genau, so eine Tabelle machen Sie jetzt auch. Rein kommen alle Kandidaten und die Anforderungen, sie Sie selbst gefunden haben, gruppiert nach Bereichen wie Kosten, Installation, Systemvoraussetzungen, Design, Verfügbarkeit / Performance, Hilfe und Support, Einführungs- und Pflegeaufwand, Bedienung, Technik, Datenpflege, Suchmaschinen, Abdeckung meiner gewünschten Zahlungsarten.... und so weiter.

Ihre Liste ist Ihre Liste und sollte daher alles abdecken, was Sie für wichtig halten. Wenn Sie diesen Überblick erst einmal vor Augen haben, können Sie die einzelnen Punkte auch viel besser mit anderen diskutieren oder offene Fragen anhand der Aufstellung mit Ihrem Webmaster oder anderen Beteiligten klären. Gewichten Sie nicht alle Pukte gleich, sondern vergeben Sie für einzelne Gruppen oder jeden einzelnen Punkt einen Faktor, der seine Wichtigkeit repräsentiert.

Viele Antworten auf die Fragen, die Sie in Ihrer eigenen Tabelle stellen, werden glücklicherweise schon in bestehenden Tests beantwortet. Finden Sie gerade keinen in einer aktuellen Zeitschrift, durchforsten Sie einfach die Archive der Magazine im Internet. So finden Sie z. B. einen Test und Vergleich bei Heise unter zum kostenpflichtigen (aber durchaus bezahlbaren) Download.


Noch ein paar weitere Links zum Abschluss:

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Wednesday, 01 August 2007

Wie eine Suchmaschine Ihre Website sieht: Spideremulator

Über den Weg der Simulation eines Suchmaschinencrawlers machen Sie sich schnell ein Bild davon, wie ein Crawler / Spider Ihre Seite sieht und welche Inhalte erkannt werden - und welche nicht.

Es ist nicht der einzige Vertreter im Web, aber er ist so praktisch wie seine Kollegen: http://www.linkvendor.de/seo-tools/se-spider.html durchsucht einzelne Seiten und stellt die extrahierten Inhalte übersichtlich dar.
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