Markus Baersch

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Thursday, June 10, 2010

Nervt Google etwa nur, damit Du Dir ein Konto besorgst?

Also, das ist schon irgendwie dreist: Da verschlimmbessert Google das Startseitendesign durch 30"-füllende ätzende Hintergrundbilder und eröffnet nur demjenigen einen Weg zurück zum alten Design, welcher sich vermittels Google Konto anmeldet und wieder ein weißes Hintergrundbild als "Tipp der Redaktion" übernimmt.

Hintergrundbild bei Google
Irgendwie übel riechender "Login-Bait" bei Google: Willste´s wieder schön? Meld! Dich! An!

Davon abgesehen, dass ich schon jetzt eine beachtliche Menge an Leuten darüber aufgeregt haben mag, wird diese Aktion sicher zu einer deutlichen "Optimierung" der Rate bei der Suche angemeldeter Benutzer bedeuten. Oder anders: Statt von Vorteilen der Anmeldung zu überzeugen, werden nun offenbar gezielt künstliche Nachteile für Nichtanmeldung geschaffen, um den "Anreiz" zu erhöhen. Der kleine kennzahlengetriebene Manager in mir zieht vielleicht noch heimlich den Hut vor diesem Schachzug... der Rest findet das aber definitv... naja: übel. ebel. evel. evil. Jedenfalls fast. Zumindest für heute visualisiere ich Google wohl eher als ledergeschürzte und peitschenschwingende Werbeclip-Domina, die mir ein eindringliches "MELD!!!  DICH!!!  AN!!!" befiehlt. Irgendwie unschön.  

Aber was soll das Gemecker? Freuen wir uns an den schönen bunten Bildern! Bing hat das ja schließlich auch. Und schneller ist nun alles auch dank Caffeine. Schneller im Index, schneller gefunden, schneller vollgespammt. Schneller alles eben. Wen stört es da schon, dass es schei..e aussieht?

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Monday, October 05, 2009

Das Guxu-Guxu-Guxu-Guxu-Kaufsuauchirgendwann-Prinzip jetzt auch bei AdWords messbar

So haben wir´s gern. Jetzt wird in AdWords also für Content-Kampagnen auch nachvollziehbar gemessen, wenn jemand etwas kauft und vorher mal möglicherweise meine Anzeige gesehen hat. Möglichst mehrfach. Also (zur Übersetzung der Übreschrift): Wenn Du meine Anzeige nur oft genug siehst, kaufst Du auch irgendwann bei mir, nachdem Du die Adresse des Shops ja oft genug gelesen hast. In allen Erfolgsgeschichten aus dem Content-Werbenetzwerk und anderswo wird man (Google) ja auch nicht müde zu erwähnen, dass neben Brandingeffekten und den direkt auf einen Klick zurückführbaren Conversions vor allem spätere Verkäufe durch die möglichst mehrfache Ansicht von Anzeigen via Werbenetzwerkt begünstigt werden. Mehrere Kontakte Werbemitteln wie Content- oder Suchanzeigen vor dem Kauf sind das immer wieder in´s Feld geführte Argument, dass nun z. B. in der Kampagnenübersicht bei AdWords in Form der "View-Through Conversions" nachvollzogen werden kann.

Dass da seit der erst gerade erfolgten Einführung vielleicht auch bei großen Content-Kampagnen noch nichts steht, muss (noch) nicht beinruhigen, denn die Conversions haben ja noch 30 Tage Zeit, um zu geschehen ;). Vor allem derjenige, der auch in den organischen Suchergebnissen zu seinen gut verkaufenden Keywords prima positioniert ist und nebenbei sinnvollerweise dennoch AdWords-Kampagnen betreibt, um dem anzeigeaffinen Googlenutzer eine Chance zum Klick zu bieten, wird demnächst sicher die ersten "VT-Conversions" zu sehen bekommen. Denn mal ehrlich: Es ist einfach "ziemlich wahrscheinlich", dass es zu seinem Keyword auch die eine oder andere gut platzierte oder geschickt verlinkte Seite geben wird, auf der die eigene Anzeige via AdSense durchaus Chancen zur Einblendung hat. Ob diese dort auch wirklich wahrgenommen wird, spielt bei der Messung schlussendlich keine Rolle, sondern dient so oder so dazu, den Wert des Content-Werbenetzwerks auch "optisch" zu verbessern. Dass eine Kaufentscheidung durch mehrere Werbekontakte messbar begünstigt wird, will ja schließlich niemand anzweifeln und es gibt genug Studien dazu. Knackpunkt ist aber die Frage, ob die hier "gemessenen" Kontakte zum Werbemittel auch wirklich stattgefunden haben. Wie oft ist Werbung so schlecht (freilich nur aus der Perspektive des Publishers gesehen) platziert, dass der Besucher der Seite diese selbst dann nicht wahrnehmen kann, wenn er grundsätzlich gar kein Problem mit Werbung hat. Die Zahlen der View-Through Conversions mögen dazu dienen können, sich besser beim Chef für die Ausgaben schlecht geführter Content-Kampagnen zu rechtfertigen... der wirkliche Effekt bei der Kaufentscheidung der erfolgten Einblendungen vor der Conversion ohne Anzeigen-Klick darf in diesem speziellen Fall aber durchaus angezweifelt werden. Praktischerweise kann diese "neue Conversionrate" auch angesichts der Tatsache, dass es unendlich viele Abstufungen von "Anzeigensichtbarkeit und -wahrnehmmung" im bunten Content-Werbenetzwerk gibt, wohl auch nie wirklich mit brauchbaren Zahlen untermauert oder widerlegt werden. Zumindest nicht, bevor keine Mouse- oder (noch besser:) EyeTracking-Daten massenhaft und automatisiert an das Google Conversion-Tracking-System geliefert werden, weil jeder Browser dann irgendwann standardmäßig willens und in der Lage ist, diese zu erheben und Benutzer sich massenhaft dazu (z. B. per Unwissenheit) entscheiden, diese Trackingsystemen zur Verfügung zu stellen. Grusel!

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Monday, June 01, 2009

10 Gründe, warum ich mich auf Google Wave freue

Was wäre, wenn das Medium "E-Mail" erst heute erfunden würde? Die Antwort von Google auf diese Frage lautet "Google Wave". Mit Waves verschmilzen nicht nur Mails und Instant Messages zu einem einzigen Medium, sondern es kommen noch einige andere und wirklich coole Dinge dazu, die eigentlich keinen Zweifel daran lassen, dass Waves die besseren Träger moderner und elektronischer n-Wege Kommunikation sind. Da Waves aber eine Idee von Google sind, wird es wie immer für jeden eine persönliche Liste der Dinge geben, die für oder gegen die Benutzung von Google Wave bzw. eben der "Waves" als Informationsträger im Allgemeinen sprechen. Derzeit gibt es bei Google Wave nur ein interessantes Video und ein paar ebenso interessante Links und meine kleine Liste stützt sich ausschließlich auf das, was man anhand der Präsentation und einem kurzen Überblick über die API-Infos mitbekommt. Für mich reicht es aber, mich auf die Benutzung von Waves zu freuen... zumindest in Fällen, in denen es sinnvoll erscheint und die entsprechenden Teilnehmer diese Einstellung teilen. Wer vor dem recht langen Video ein paar Anreize braucht...:

  1. Instant Messages und Mail in einem Paket, - vor allem ohne vorher entscheiden zu müssen, was daraus werden soll - ist ein geringer, aber dennoch nennenswerter Grund
  2. Dass man wahlweise eine Nachricht zeichenweise bei der Eingabe übertragen und fast in Echtzeit auf dem Zielrechner - oder den Zielrechnern - sehen kann, ist im Gegensatz zu den meisten anderen Messengern hingegen schon ein Riesenvorteil. Wie viel Zeit verbringt man bei diesem Medium mit der Ansicht der Nachricht "John Doe gibt eine Nachricht ein..."? Ich glaube daran, dass man auf diese Weise wirklich viel Zeit sparen kann und weitaus effizienter schriftlich kommuniziert als heute. Den Applaus kann ich hier jedenfalls gut verstehen... es ist cool.
  3. Mindestens ebenso cool ist die Fähigkeit von Waves, deren Entstehungsgeschichte per "Playback" jederzeit nachzuvollziehen. Wer per nachträglicher CC-Überflutung einmal nachträglich in eine mehrfach zitierte Diskussion eingestiegen ist (wer nicht?), wird sich genau diese Funktion schon gewünscht haben. Und gerade deshalb, weil aus Waves sicher mal etwas ganz anderes werden kann, als bei der Erstanlage geplant war (wenn keine Ableger entstehen), ist die Playback-Funktion mein absoluter Liebling, weil sie ein echtes Bedürfnis abdeckt und nicht nur benutzt werden kann, weil es nun plötzlich möglich ist. Besonders praktisch ist diese Funktion neben Mails auch für Dokumente und Notizen, die gemeinsam mon mehreren Personen bearbeitet werden... aber den Punkt haben wir ja noch nicht ;)
  4. Die beeindruckenden Funktionen zur Bilderverwaltung  - Einfügen, Sharing, gemeinsames Kommentieren und Tagging etc. - gehört aus rein technischer Begeisterung in meine Liste, weil ich selbst auch heute kaum gebrauch von Bilderdiensten o. Ä. mache. Außerdem ließt jede Wave - und damit auch die Bilder - bei Google, wenn man keinen eigenen Server betreibt, also ist das schon gleich für viele Kritiker sicher ein unreflektierter Punkt auf der Sollseite.
  5. Gadgets und Extensions heißen die benutzergenerierten Erweiterungen am Client bzw. Server. Natürlich auch cool. Und natürlich auch wieder ein feiner Punkt, um jede Menge Vorbehalte und Sicherheitsbedenken zu schüren. Sicher sind die harmlosen Demos wie die Anbindung einer Wave und deren Bilder per API an ein Blog nett. Und so richtig cool wird diese Demo durch "kommentare 2.0" ;) Da der Content dann aber nicht bei mir liegt... aber lassen wir das!
  6. Die bereits existierenden Extensions wie den Spellchecker (Spelly?), der mich automatisch korrigiert, wenn er sich "sicher genug" ist (uiuiui) oder sonst halt officelike "unterschlängelt" sind schon ungemein praktisch und machen aus der Browserapp dank des Google Web Toolkit und viel Erfindergeist fast einen vollwertigen Desktopsoftware-Ersatz, wenn man es aus Sicht der Benutzerfreundlichkeit und -führung betrachtet So gesehen ist der Client allein schon irre genug, selbst wenn er nur ein "normales" Mailprogramm wäre.
  7. Wer aber neben den zweifelsfrei praktischen Extensions auch "böse Robots" auf dem verwendeten Wave-Server fürchtet und dort nicht nur "bloggy", "searchy" und "linky", sondern vielleicht auch auch "spammy", "sniffy" und den guten alten "wurmy" vermutet, wird sich vielleicht nach den ersten Erfolgsmeldungen der Unterwanderungsgemeinde zwar wieder auf die olle E-Mail besinnen - für mich sind die vorgestellten Extensions aber ein eches Differenzierungsmerkmal gegenüber anderen Lösungen.
  8. Die Extension "rosy", welche in der Lage ist, neue Kommentare oder eingegebene Passagen in Waves direkt in eine Zielsprache zu übersetzen, um auch internationale Kommunikation in Form von Waves von Sprachbarrieren zu befreien, ist vielleicht in der Praxis nicht immer ganz überlebensfähig (man wird sehen), es ist aber auf jeden Fall ein echtes Highlight für internationale Kommunikation und einen eigenen Eintrag wert!
  9. Open Source! Extensions und Gadgets aus der Community werden den präsentierten Laborratten oder Ideen wie Anbindung von Twitter, Bugtracker, Sourcecodeverwaltungen & Co. sicher noch viele Dinge bescheren, an die man heute noch gar nicht denken mag. Dass Formulare von haus aus unterstützt werden, macht die Sache noch viel einfacher. Es wird also sicher jede Menge noch entwickelt, auf das man sich jetzt schon freuen kann und daher allein schon ist dieser Punkt auf der Liste gerechtfertigt. 
  10. "Open Source!" meint auch, dass man nicht den Servern von Google vertrauen muss. Und gerade hier liegt - wenn auch weit unten auf der Liste - eine echte (wenngleich wahrscheinlich leider eher theoretische) Knallerchance, damit Exchange & Co. im Unternehmensumfeld so richtig in den Allerwertesten zu treten. Ein selbst betriebener Server scheitert sicher an weitaus weniger Policies, als es andere Google Tools derzeit reihenweise tun; Branding und Erweiterung durch eigene und firmenexklusive Extensions und Gadgets nicht ausgeschlossen. Wer also die Vorteile für sein eigenes Unternehmen erkennt und korrekt zu vermitteln weiß, der wird möglicherweise bald zumindest firmenweit viel moderner kommunizieren können, als er es derzeit betreibt. Echt jetzt!

Wer sich einen besseren eigenen Eindruck verschaffen will, kann das Video schauen und nach exakt einer Stunde und 14 Minuten getrost abbrechen, wenn er auf weiteren Applaus und ein paar Marginalien verzichten kann. Die Zeit sollte man lieber gleich mit Träumen von einer wellenförmigen schönen neuen Kommunikation verbringen. Aloha!

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Friday, May 29, 2009

Verbessert Bing, was nicht verbessert werden muss?

Nun heißt das Ding also "Bing". Microsofts neue Suchmaschine und (erstmal sicher "endgültiger") Ersatz für die [MSN-]Live-Suche wird, nach allem was es zu Lesen und im unter bing.de hinter dem Button "Find out more" verborgene Vorschauvideo zu sehen gibt, wohl mehr Usability für Suchmaschinenbenutzer mitbringen. Und natürlich viel intuitiver zu bedienen sein. Einfacher zum Ziel führen. Schneller sein. Mehr Spaß machen. Und so weiter. Zugegeben: Es sind ganz bestimmt auch einige Dinge dabei, die der eher erfahrene Webnutzer als sehr praktisch einstufen wird. Und es ist auch ein Schritt nach vorn für eine Suchmaschine, die offenbar ein wenig den Anschluss an die natürliche Evulution im eigenen Markt verpasst zu haben scheint. Denn: Vergleicht man die Ergebnislisten von Google (Yahoo dieses eine Mal ausnahmsweise nicht betrachtet) von ... sagen wir mal: vor zwei Jahren und heute, so hat sich da schließlich auch einiges getan: Es ist mit

  • SearchWiki (den "eigenen" Trefferlisten und Kommentaren) und Google Suggest (den Vorschlägen für Mehrwortsuchanfragen, die so manchen SEO derzeit zur Weißglut treiben) webzwonulliger
  • Je nach Suchanfrage mit passenden News, Blogposts, Bildern oder Videos (oder einer Mixtur) universalsearchiger in den Ergebnislisten
  • Merklichen Verbesserungen in der Behandlung von Schreibfehlern "verzeihender"
  • "Rich Snipplets" (durch entsprechende Auszeichnung bestimmter Informationen auf den Seiten die Snipplets in den Ergebnissen beeinflussen) sogar bald webdreinulliger 

geworden. Google Maps, Earth, Mail, Reader, Pfeffer und Salz funktionieren auch alle mehr oder weniger immer "einfacher", ohne dabei - von freilich Werbung abgesehen - besonders unübersichtlich zu werden und wer wie früher weiter arbeiten mag, kann die Änderungen zumeist einfach ignorieren. Mit Analytics, Webmastertools, Mail und AdWords gönnt man sich derzeit zwar gern hier und da Updates in der Bedienoberfläche einzelner Tools, die unbestritten dadurch nicht nur besser aussehen, sondern teilweise auch echte Verbesserungen der Bedienbarkeit, Effizienzsteigerungen oder nützliche neue Funktionen mit sich bringen... aber das sind nicht die Suchergebnisse, sondern "Nebenkriegsschauplätze". Möglicherweise werden auch andere Tools noch nachziehen, aber einen grundsätzlichen Schwenk Richtung "Applikationsähnlichkeit" für die Suchmaschine, wie er bei Bing nun meiner Meinung nach ansteht, wird es bei Google sicher nicht so einfach "in einem Schritt" geben. Unabhängig davon, ob hier vielleicht ein wenig mehr AJAX in die Trefferliste kommt oder nicht: Die SERPs bei Google werden sich wohl eher eine unauffälligere und sanfte Evolution aufweisen und das ist möglicherweise auch gut so. Braucht der Suchmaschinennutzer wirklich ein "Vollwert-RIA-Bing", wenn er Informationen im Web sucht?

Klar, ich mag die Features, die mir im Bing-Video vorgestellt werden und finde es auch praktisch, wenn die Ergebnisse mehr oder minder intelligent und optisch ansprechend als Navigation "gruppiert" werden... aber ich brauche sie vermutlich nicht. Und ich vermute, dass es eine große Anzahl von Benutzern außerhalb der Web-2.0-Gemeinde gibt, die sich mit der Bing-Oberfläche schwer tun werden. Der Anteil der User, die nach der Eingabe eines Suchbegriffs bei Google an der Navigation oder allgemeinen Bedienung der gefundenen Webseiten scheitern, ist mit Bing vielleicht schon damit überfordert, die Suchmaschine selbst selbst zu bedienen. Oder einen Großteil der (ernsthaft) tollen neuen Features überhaupt wahr zu nehmen (wenn man sich mal anschaut, wo im Allgemeinen überhaupt die Aufmerksamkeit bei der Suchmaske und den Ergebnissen einer Suchmaschine hinfällt). Ich teile zwar die Einschätzung, dass man mit den ganzen Verbesserungen, die Bing gegenüber den vor einiger Zeit offenbar evolutionstechnisch fast stehen geblieben Live-Suche mit sich bringt, nun besser aufgestellt ist, als vorher. Und zweifelsfrei auch "konkurrenzfähiger" sein wird; besonders in einer nicht zu unterschätzenden Zielgruppe. Aber für die "BestAger", "Pro-, Power- und BusinessUser",  "Seltensurfer" & Co, die die Masse der täglichen Suchanfragen absetzen, wird das vermutlich eher nichts werden und das weiß man bei MS sicher auch. Es wollte ja bestimmt ohnehin kein realistisch denkender Stratege auf diesem Weg einen ernsthaften "Google-Killer" aus dem Hut zaubern, sondern es sollten offenkundig "nur" die Dinge, die man in den letzten Jahren ein wenig verpennt hat, bei Bing nachgeholt werden. Und dabei kann man ja direkt (mal wieder) ein neues Gesicht erfinden und einige der neuen hauseigenen hippen Technologien unterbringen. Was die Qualität der Suchergebnisse angeht, so werden wir sehen, ob es große Unterschiede zur LiveSearch, Yahoo oder Google geben wird... aber das war auch bisher nicht der Grund, warum sich die Marktanteile verteilen, wie sie es nun mal tun. "Google Classic oder iGoogle?" scheint da viel eher die Frage zu sein, die man sich stellt, wenn man zwischen schlichter und informativerer Oberfläche wählen will, nicht "Bing oder was anderes?". Wird Bing mich oder andere "hauptsächlich-Googler" also zu einem "treureren" MS-Suchanfragensteller machen, als man  es derzeit vielleicht ohnehin schon ist? Warum sollte man überhaupt damit rechnen, dass sich wesentliche Anteile in der Nutzung der Suchmaschinen ändern, nur weil es einige neue gibt oder etablierte Anbieter Veränderungen implementieren? Mir erscheint es vielmehr, als würde dieser Krieg ohnehin auch (oder gerade) hier nicht auf funktionaler Ebene, sondern im Marketing und der Brand- und Imagepflege entschieden. Also wieder nix mit dem großen Schwenk zu einer anderen Suchmaschine. Wie immer. Nicht falsch verstehen: Sicher werde ich irgendwann mal in der Zukunft (wenn es prima funktioniert) bei Wolfram|Alpha die Lottozahlen des kommenden Wochenendes abrufen und mich freuen, dass ich das Ergebnis bekomme, ohne noch irgendwelche Links anklicken zu müssen - aber das ist ja bekannterweise weder Absicht noch Sinn von Google oder Bing. Auf einer Ebene jenseits von zusätzlichen Funktionen bleibt Bing ein Pendant zu Google, dass einen grundsätzlich anderen Ansatz verwirklicht, um "bestmögliche Userexperience" beim Suchen und Finden zu bieten: KISS (gepaart mit einem durch den einzigen Monetarisierungszweck bedingten "Klick this Ad, Dude!" - Beigeschmack) bei Google und "Woah!/Impress" bei Microsoft. Also eigentlich nichts Neues ;)

Update 3.5.09: Bing ist live (im wahrsten Sinne)

Nun ist es also so weit: Bing ist bereits seit dem Wochenende in Betrieb, sieht aber erst einmal nur aus wie die LiveSearch, nur mit zugekaufter Liste verwandter Suchvorgänge. Ob die Rankings wirklich überall gleich sind, sei mal dahingestellt (berkaq8scm). Als ich aber eben einen Blick auf die mobile Version unter m.bing.com geworfen habe, war ich doch angenehm überrascht: Eine übersichtliche Mobilfassung, die schon ein wenig mehr von dem anklingen lässt, was sich die Entscheidungsmaschine auf die Fahnen geschrieben hat. Das oben angesprochene Video ist jedenfalls nach wie vor unter http://www.decisionengine.com zu finden; nur eben nicht mehr auf der Startseite verlinkt, seit die "FastFertig-Fassung" online ist.

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Monday, January 05, 2009

Shop Usability: Offene Fragen vermeiden - an jeder Stelle!

Das es für einen Online-Shop keine gute Idee ist, den Benutzer zu verwirren oder vorhersehbare Fragen nicht direkt im Prozess oder zumindest einem gut verlinkten und befüllten FAQ zu beantworten, ist mehr als eine Binsenweisheit. Jeder Shopbetreiber, der sich mit ernsthaft mit der Verbesserung der Usability (und hoffentlich damit auch der Conversions) auseinandersetzt, findet im Verlauf seiner Bemühungen Stolpersteine... oder er läßt diese im Rahmen einer extern durchgeführten Usability-Analyse finden.

Dass nicht nur Produktdetailseiten, der Warenkorb und der Abschlussprozess im Web dazu gehören, wurde mir heute mehr oder weniger als "Opfer" einer extrem unklaren Formulierung eines Shops wieder schmerzlich bewusst. Es gibt auch viele Möglichkeiten, im dem Prozess folgenden - oder wie im Fall von Registrierungsbestätigungen etc. auch den Einkauf begleitenden - Mailverkehr unnötige Fragen aufzuwerfen. Dies geschieht in der Regel durch:

  • Überinformation. Besipiel: Bankverbindung zum Überweisen in Bestätigungsmail nebst eindeutiger Aufforderung, obschon per kreditkarte bezahlt wird? 
  • Zu wenig Information: Bestellung ist eingegangen. Aha, welche? Was habe ich bestellt?
  • Unklare Formulierungen (Beispiel folgt...)
  • Zahlreiche Rechtschreibfehler (fördert nicht wirklich das Vertrauen)
  • Falsche Sprache. Nicht lachen: Shopoberfläche deutsch, Bestätigungsmails englisch ist kein Einzelfall bei internationalen Shops...Aber auch ein plötzliches "Du", obschon der Shop selbst recht förmlich daher kommt, ist schon vorgekommen.

Wenngleich die Probleme in den meisten Fällen nicht zum nachträglichen Kaufabbruch führen und auch doppelt überweisene Zahlungen wieder zurückgezahlt werden können, ist ein zweiter Einkauf nur dann noch wahrscheinlich, wenn man sich im AfterSales-Prozess besondere Mühe gegeben hat. Was im vorlieghenden Fall aber passiert ist, ist eher ein Beispiel für unklare Formulierungen. Oder besser: Unklare Absicht hinter der Mail. Es handelt sich um eine "Bestell[eingangs]bestätigung" des Shops von Borussia Mönchengladbach Eine Bestellung habe ich ungeachtet einiger kleiner Hürden am 20.12., wohlwissend, dass es vor Weihnachten sicher nichts mehr wird, abgeschickt. Eine Bestätigung per Mail habe ich auch erhalten...dachte ich jedenfalls zuerst.

Da nun aber bis heute weder Ware noch Nachricht eingetroffen sind, wollte ich mich über die Verfügbarkeit des Artikels auf der Website informieren. Kurz gesagt: siehe Bild. Abgebildet ist die aktuelle Produktinformation, berienigt um das Bild. Sonst ist alles da, was es zu finden gibt; und das ist - leider - wenig genug.

Produktdetailchen

Unpraktisch, dass das zitierte "Klapp-Menü" nun gar nicht mehr sichtbar ist (zum Zeitpunkt der Bestellung konnte man noch aus zwei Größen wählen) - sicherlich, damit nicht noch mehr Besucher einen Artikel bestellen, den man doch gar nicht liefern kann.

Nun das eigentliche Problem: Der "Durchschnittsbesucher" mit etwas Onlineshopping-Erfahrung geht davon aus, dass die Mail, die unmittelbar nach Bestellabschluss kommt, auch eine Auftragsbestätigung ist. In der Hoffnung, den Liefertermin beim Querlesen vor zwei Wochen einfach nur übersehen zu haben, habe ich nun aber die Mail hervorgeholt und dann folgende Formulierung gefunden:

Betreff: Ihre Bestellung bei Borussia Mönchengladbach 

--------------------------------------------------------------------------
+++ Borussia Mönchengladbach Bestellbestätigung +++
--------------------------------------------------------------------------

Sehr geehrter Herr Baersch,
vielen Dank für Ihre Bestellung bei Borussia Mönchengladbach
vom 20. Dezember 2008.
Bestellnummer: 123456
==========================================================================
Menge Produkt Einzelpreis Gesamtpreis
--------------------------------------------------------------------------
1 Kinderschlafanzug "Home" 24,99 EUR 24,99 EUR
Größe: 164

Versandkosten 4,99 EUR 4,99 EUR
==========================================================================
enthaltene MwSt.: 4,79 EUR
Gesamtsumme: 29,98 EUR
==========================================================================
Diese E-Mail ist keine Auftragsbestätigung. Lieferung erfolgt nur so
lange der Vorrat reicht.


Rechnungsanschrift: Herr Markus Baersch
...
(und so weiter)

Hmm... für mich liest sich der rot markierte Abschnitt als Benutzer des Shops nun im Extremfall so: "Keine Auftragsbestätigung, nur eine Bestätigung der Bestellung. Und man wird nur beliefert, wenn Ware da ist". Fazit: Man hat eigentlich gar keine Ahnung, ob nun eine Bestellung in Bearbeitung ist oder nicht. Offenbar aber jedenfalls nicht, wenn die Ware vielleicht nicht mehr geliefert werden kann.

OK, das ist vielleicht ein gemeines Beispiel, da die Ware nun offenkundig nicht mehr verfügbar ist und eine böswillige Interpretation - zugegeben. Aber auch im wirklichen Leben weiß ich als Kunde nun nicht, ob ich etwas bestellt habe oder nicht. Und ob ich noch mit einer Lieferung und Belastung meines Kontos rechnen darf oder lieber einen Schlafanzug von Hoffenheim kaufen soll ;) Erst eine Rückfrage per E-Mail hat nach einiger Wartezeit die Antwort ergeben, dass die Ware voraussichtlich am Monatsende wieder lieferbar sei. Ohne eine Nachfrage hätte ich das aber sicher erst mit Eintreffen der Lieferung erfahren... unschön. 

Wenn Sie also einen Webshop betreiben, dann lassen Sie sich von diesem Beispiel dazu inspirieren, sich den eigenen Prozess wirklich bis zum Ende anzusehen. Nicht immer, aber ab und zu kann eine sicher gut gemeinte Formulierung viele Fragen aufwerfen - was immer vermeidbar ist. In diesem Fall hätte es ja schon gereicht, den weiteren Verlauf zu skizzieren und zu beschreiben, unter welchen Bedingungen nun was passiert. Und es muss zusätzlich sicher gestellt sein, dass Bestellungen, die in absehbarer Zeit nicht bedient werden können, eine Rückmeldung erhalten und die Kunden entscheiden können, ob weiter gewartet wird oder die Bestellung verworfen werden soll (wenn die Option der späten Lieferung denn überhaupt besteht). Beispiel gefällig: Amazon (wer sonst) macht es auch hier goldrichtig und kann getrost als Vorbild dienen. Solange dort eine Bestellung noch aktiv ist, kann man sich nicht nur online jederzeit über den Status informieren, sondern wird auch per Mail bei weiteren Verzögerungen, Preisänderungen oder sonstigen Anpassungen rund um die bestellten Artikel per Mail informiert.

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Wednesday, December 31, 2008

Muss man nach zu viel joinR zum OptikR?

Usability, speziell Web-Usability ist ja nun mal beruflich in gewisser Weise mein Thema, wenngleich weder dieses Blog (ja, ich nenne es das Blog und nicht der Blog und wer wissen will, warum, bekommt die Antwort hier) und auch die eigene Site nicht wirklich als Aushängeschild geeignet sind. Wenn ich aber nebenbei auf dem Notebook meiner Frau per Seitenblick sehe, was man sich in so vielen Web 2.0-Communities so alles gefallen lassen muss, kann ich manchmal nicht anders. Wozu soll es gut sein, wenn die voreingestellte Schrift mehr oder weniger jeden Besucher - selbst denjenigen, der über ein durchschnittlich gutes Sehvermögen verfügt - zum Zoomen zwingt, wenn man sich keine Kopfschmerzen bei längerem Verweilen einfangen will? Ein aktuelles Beispiel mußte ich umgehend (wenn auch nicht unter eigenem Namen) kommentieren - das ist ja schließlich der Sinn und Zweck des Mitmach-Webs ;)

In einer joinR - Gruppe, die dem edlen Zweck dient, Lobeshymnen über den gottgleichen Chuck Norris zu verbreiten, darf man sich (wie in den anderen Gruppen auch) an satten 10 Pixel hohen Verdana-Absätzen erfreuen; der rot umrandete Eintrag ist meine persönliche Bereicherung des Forums.



Für die miese Qualität der Abbildung, die ich leider noch 10% verkleinern mußte, kann ich nur einen Teil der Verantwortung übernehmen. Wer das nur unwesentlich besser lesbare Original live betrachten will, kann auf das Bild klicken und zur Gruppe bei joinR gelangen. Ein paar Pixel mehr und ein gefälliger Zeilenabstand würde hier schon viel verbessern. Ob man da wohl ein offenes Ohr findet? Ich werde es vielleicht einfach mal versuchen...

Was hier genau so vergessen wurde... wie bei vielen anderen Seiten auch: Text im Web ist kein Print-Text! Das wird er erst dann, wenn glücklicherweise separate CSS-Formatierungsanweisungen für den Druck definiert wurden oder einer der beliebten "Druckansicht"-Links benutzt werden. Solange Text aber im Browser zum Zweck des Lesens durch einen Besucher dargestellt wird, sollte die Mindesthöhe für Schrift je nach Evangelium 14 oder 15 Punkte betragen. Und auch eine vergrößerte Zeilenhöhe, die das 1.4/1.5-fache der Schrifthöhe (je nach Font sogar besser mehr) beträgt, erhöht die Lesbarkeit von Webtext enorm. Das würde m. E. auch das Lesen bei joinR um Klassen einfachR machen ;)

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Friday, June 20, 2008

Kostenlose Tipps zur Suchmaschinenoptimierung

Puh... es ist soweit: In einem separaten Blog ist jetzt ein "erster Grundstock" an Tipps zur Suchmaschinenoptimierung zu finden. Unter der mehr oder weniger sinnreichen Adresse www.suchmaschinenland.de wird die Tippsammlung stetig erweitert und richtet sich hauptsächlich an Webmaster, die Suchmaschinenoptimierung selber machen "müssen"... oder wollen. Der Fokus liegt daher vor allem auf der Vermittlung der Arbeitsweise von Suchmaschinen und die daraus abzuleitenden Handlungsvorschläge zur Gestaltung der eigenen Seiten. Sprich: es handelt (derzeit) hauptsächlich von OnPage-Optimierung. Das Kapitel "Linkaufbau" ist aber ein Bereich, der in den nächsten Wochen und Monaten noch ausgebaut werden muss und wird, so dass auch OffPage-Optimierung zumindest im Ansatz "abgedeckt" wird. Auch die anderen Beiträge werden sicher noch die eine oder andere Erweiterung, redaktionelle Änderung und sonstige Korrekturen erfahren sowie durch neue Artikel ergänzt werden.

Einige weitere Themen stehen schon fest für die nächsten Wochen im Kalender. Jetzt habe ich aber erstmal das Problem zu lösen, dass sich mir vor lauter Suchmaschinen-Optimierungstipps-Tipperrei die Fingerkuppen ablösen. Nach einer merklichen Besserung dieses Zustands wird es weitere Beiträge zur Suchmaschinenoptimierung dort geben, die die bereits existierenden und noch ausstehenden Tipps zur Usability von Webseiten unter www.usability-tipps.de laufend ergänzen werden.

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Wednesday, June 11, 2008

Passt das ganze Web 2.0 in ein einziges Portal?

Die Antwort der Betreiber von moli.com würde ganz sicher "ja, natürlich" ausfallen. Und nun geht das social-network-video-lokale-suche-chat-forum-bewertungs-foto-community-blog-Portal auch in Deutschland bald an den Start. Wer beim Test unter de.moli.com mitmachen will, muss allerdings ganz getreu dem "vente-privee-Prinzip" eine Einladung haben oder schon drin sein. Hat mal jemand einen Code für mich?

Ich kann es nämlich kaum erwarten, all die Dinge, die man auch jetzt schon problemlos auf thematisch etwas fokussierteren Portalen erledigen kann, nun dem künftigen Monopolisten (ja sicher!) zu überlassen, der sicher bald xing, blogger, youtube, suchen.de, studivz & Co. unnötig machen wird. Ganz bestimmt! Und schon morgen wird noch ebay, mymuesli und google maps nachgebaut; anschließend beginnt die Verdrängung heute noch vollkommen überflüssiger und nicht gleich in das "alles-was-man-im-Web-2.0-so-machen-kann" - Portal implementierter Suchmaschinen. Warum kann ich da eigentlich noch keine Texte schreiben und Tabellenkalkulation machen - oder habe ich es nur in der übersichtlichen (US-)Oberfläche nicht gefunden?

Mal ganz im Ernst: Wer braucht´s und was ist drin, was es nicht schon gibt? Sind wirklich schon alle Web 2.0 - Ideen umgesetzt, das Potential ausgeschöpft, der Käse gegessen? Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen...

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Tuesday, April 29, 2008

Full Desktop beim eeePC aktivieren

Ob man nun die Anschaffung eines eeePC sinnvoll findet oder nicht: Auf jeden Fall lohnt es sich, die doch sehr spartanische Oberfläche des eeePC gegen einen vollständigen Desktop auszutauschen. Auch aus Sicht der Benutzerfreundlichkeit ist der "Easy-Desktop" zwar praktisch für Einsteiger, aber unnötig schwerfällig und wenig anpassbar gestaltet, so dass trotz der "Aufgeräumtheit" jede Menge Icons übrig sind, die man eigentlich nicht braucht. Da hilft auch die Favoriten-Ansicht wenig, denn auch die läßt sich z. B. nicht vom Wald- und Wiesenbediener so gestalten, wie er es gern hätte. Damit Linux auf dem eeePC weitaus mehr wie auf anderen Rechnern aussieht, kann natürlich problemlos auch ein komplett neues System oder ein anderer Desktop installiert werden; auch die Anpassung des EasyDesktop und Ergänzung eines Startmenüs oder die Auswahl passender Themes sind mit vertretbarem Aufwand machbar... aber das auf Debian basierende Xandros bringt auch einen "Full Desktop" mit , der als Alternative mit wenigen Handgriffen (Internetverbindung vorausgesetzt) aktivierbar ist. Der Paketmanager muss dazu ausnahmsweise per Terminalfenster aktiviert werden; nach der Umstellung steht ein komplettes Menü zur Verfügung, welches dann auch Synaptic (eben den Paketmanager) enthält, mit dem auch tausende weiterer Pakete aus verschiedenen Quellen nachinstalliert werden können, wenn ein zur Aufgabe passendes Programm fehlt. So geht´s:

  1. Terminalfenster öffnen mittels STRG + ALT + T.
  2. Eingabe von sudo synaptic, um den Paketmanager zu starten. Infodialog schließen.
  3. "Einstellungen -> Paketquellen" wählen und mit "Neu" die Adresse http://download.tuxfamiliy.org/eeepcrepos eintragen. Als Distribution p701 und als Selektion main dabei angeben und die neue Definition speichern.
  4. Liste der verfügbaren Pakete mit "Neu laden" aktualisieren
  5. (Neuen) Eintrag advanced-desktop-eeepc mit der rechten Taste anklicken und "Zum installieren vormerken" wählen; den anschließenden Dialog mit "Vormerken" bestätigen und dann auf "Anwenden" klicken.
  6. Nach dem Herunterladen und der Installation des Pakets den Rechner über die "Taskleiste" des Easy Desktops herunterfahren und hier den neuen Eintrag "Voller Desktop" auswählen, um beim nächsten Start von KDE begrüßt zu werden.

Nicht wundern: nach einem vorher in der Einrichtung der einfachen Oberfläche definierten Kennwort fragt der Rechner nun nicht mehr und auch die ewig wiederkehrende manuelle Eingabe von WPA-Schlüsseln zur Aktivierung eines WLAN sind nun nicht mehr erforderlich; die gewünschte WLAN Verbindung kann nun einfach per Klick auf den entsprechenden Eintrag im Tray ausgewählt werden; die letzte der 1000 ewig gleichen Eingaben des Kennworts wurde offenbar doch wie seine Vorgänger gespeichert und nur nicht wieder verwendet (grummel).

KDE eeePC
Klick zum Vergrößern

Über das Startmenü des "Full Desktop" kann auf die "einfache Variante" zurück gewechselt werden; es geht also nichts verloren. Gewonnen wird dafür mehr Platz auf dem KDE - Desktop, ein vernünftig bedien- und konfigurierbares Menü (wenn man sich mit dem Touchpad eingearbeitet hat) und schnellen Zugriff auf selbst nachinstallierte Programme wie z. B. Opera (sonst eigentlich nur über Terminalfenster zu erreichen) oder den mitgelieferten Thunderbird als Mailclient. Das Design kann nach eigenen Wünschen angepasst werden und endlich ist auch das gewohnte persönliche Hintergrundbild auch auf dem eeePC zu sehen :) Ist der eine Desktop voll, kann zudem auch auf den zweiten umgeschaltet werden - die kleine Mühe der KDE - Aktivierung lohnt sich also auf jeden Fall. Wer den eeePC vor allem deswegen angeschafft hat, um "schnell mal hochzufahren, nachzusehen (Mail, Google, Web, was auch immer)" oder etwas zu notieren, ohne auf den lahmen Desktop oder das dank Vista nun noch lahmere Notebook warten zu müssen, wird sich jedenfalls über viele Merkmale eines vollständigen Desktop freuen und das "Kindergarten-UserInterface" des eeePC im Rohzustand nicht mehr vermissen. Zum Thema "Sicherheit" sollte man sich allerdings dennoch den einen oder anderen Gedanken verschwenden. Die kompletten Userdaten auf eine verschlüsselte Partition auszulagern, ist ein denkbarer Weg, das ggf. in Thunderbird gespeicherte Kennwort des Mailpostfachs, die Kennwörter der WLAN-Verbindungen etc. zu schützen. Und diese dann gleich auch auf einem separaten Datenträger (sprich: USB oder auf einer Speicherkarte) zu verwalten, sicher auch... darüber mache ich mir aber jetzt erstmal keine Gedanken und freue mich als eingefleischter Windows-Nutzer erst mal ausgiebig über alles, was man noch so mit dem eeePC anstellen kann...

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Friday, April 25, 2008

Suchmaschinen öffnen Trefferliste für Daten von Drittanbietern?

Yahoo und Google verfolgen beide neben vielen anderen Projekten derzeit ein recht ähnliches Ziel, nämlich die Liste der Suchtreffer durch Daten von Drittanbietern anzureichern. Dabei gibt es bei beiden Suchmaschinen durchaus Unterschiede; z. B. bei der Aufmerksamkeit, die die (nicht der Öffentlichkeit zugänglichen) Projekte erregen, der Dauer... und möglicherweise auch den potentiellen Auswirkungen.  

Wie soll das überhaupt aussehen? Yahoo taufte sein Projekt Ende Februar SearchMonkey und erhielt damit zumindest kurzzeitig recht viel Aufmerksamkeit in verschiedenen Presseportalen. Und sicherlich sitzen vielerorts bereits potentielle Anbieter in den Startlöchern, um geeignete Daten an das Projekt liefern zu können, wenn es denn soweit ist. Wer möchte nicht die zahlreichen Bewertungen "seiner" Community als Portalbetreiber gern in die Suchtreffer eingebunden wissen, wenn dort die Website eines Restaurants, eines Dienstleisters oder eines anderen beliebigen kommerziellen Angebots angezeigt werden? Das klingt schon fast wie der Traum von "Huckepack-SEO" mit Lizenz, wenn man ohne langwieriges Optimieren umkämpfter Suchbegriffe und aufwändigen Linkaufbau durch Anreicherung der bestehenden Suchtreffer - ggf. mittels Geld(?) -  durch "seine" Daten einen Teil der Aufmerksamkeit (und des Traffics) abzweigen kann.   

Denn der Suchaffe bietet nichts anderes als die Möglichkeit der Anreicherung von Suchtreffern durch weitere Daten wie Bewertungen, Bilder etc. direkt in der Trefferanzeige. Wie das aussehen wird? Denkbar ist die Verwendung von Mikroformaten wie hCard und hReview, die Metadaten der eigenen Seiten mit Informationen anreichern (die aber nicht zwingend die eigenen Angebote betreffen müssen[?]) und durch Suchmaschinen ausgelesen werden. Das wäre zwar "nur" ein Weg, die Daten zur Anholung bereit zu stellen; ensprechende APIs und XML-Formate zum Austausch aller benötigten Daten wie z. B. bei OpenSearch (nur eben mehr oder weniger in der anderen Richtung) sind aber sicher ohne große geistige Anstrengung denkbar... und je nachdem, was erzielt werden soll, viel praktischer für Anbieter und Suchmaschine. "Schöner" sieht es natürlich aus, wenn man auf Miktoformate setzt und damit den Anschein wahrt, einen entschiedenen Schritt in Richtung Web 3.0 / Semantisches Web zu machen (...noch ein vollkommen unnötiger Nebensatz in Klammern: woher die ganzen passenden Ontoligien herkommen sollen und von wem sie in OWL oder sonstwie abgebildet werden, um einen nennenswerten Teil des Webs wirklich "semantisch" zu machen, bleibt - zumindest mir - ein Rätsel). Unter der Haube bleibt die Anreicherung der Suchtreffer (vor allem! neben SEM) eine Chance für Websitebetreiber, sich nach der Freigabe für die Öffentlichkeit etwas zu überlegen, wie er die Suchtreffer denn sinnvoll anreichern kann, um die Chancen auf einen Klick zu verbessern. Hier und da vielleicht nur die eigenen Suchtreffer, anderswo eben auch "fremde" Suchtreffer. Klingt nicht ausschließlich einfach nur "toll"? Stimmt...

Auch Google hat lt. Matt Cutts, dem "Imperator der Suchtreffer" entsprechende Erweiterungen unter dem Titel Subscribed Links bereits länger (und weniger beachtet?) in der Pipeline. Auch hier kann man bereits erahnen, was alles theoretisch geht / gehen wird.

Sowohl zu diesem Blogbeitrag als auch z. B. im Yahoo! Search Blog oder zahlreichen Referenzen aus anderen (großteilig SEO-) Blogs gibt es in vielen Kommentaren daher nicht nur stumpfe Begeisterung zu lesen, sondern auch welche potentiellen Probleme befürchtet werden. Mal ehrlich: Wenn plötzlich bei allen "erfolgversprechenden" Suchanfragen künftig nicht nur die vergleichsweise dezenten Ergebnislisten (sebstredend nebst Anzeigen! ;)) bei Google und Yahoo um die Gunst des Suchenden buhlen, sondern sich auch noch gegenseitig in hipper bunter Darstellung, Anreicherung mit Zusatzinformationen (anderer Sites!) und sonstwas zu übertreffen versuchen, bleibt nachher vielleicht dann letztendlich möglicherweise doch der Suchende auf der Strecke.

Daher ist es nachvollziehbar, dass Google zumindest offiziell nicht einfach "jedem Hansel" erlauben will, die Gestalt der Suchergebnisse zu beeinflussen - und die Anreicherungen angeblich im Gegensatz zu Yahoo nicht unter bestimmten Umständen auch ohne explizite Aktivierung der "Drittanbieterinformationen" in den Suchergebnissen plant. Wie das alles aber genau aussehen wird, wenn es Serienreife erlangt, darf gespannt erwartet werden. Ich höre schon jetzt die Stimmen der Kritiker, die Google (und selbstverständlich nur Google) zahlreiche Vorwürfe machen und es (möglicherweise zurecht?) bedenklich finden, dass in den Suchtreffern durch Erweiterungen wie Subscribed Links die Mehrklassengesellschaft weiter gefördert wird... Auf jeden Fall aber ist zumindest schonmal der Arbeitstitel bei Google eine Spur ehrlicher, als der niedlich daherkommende Affe, der beliebig mit Suchtreffern jongliert....

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Wednesday, April 09, 2008

Werkzeuge für Web-Entwickler in Apple Safari

Apple´s Browser Safari ist in der neuen Version 3.1 auch für XP und Vista eine Alternative zum IE, die einige Vorteile zu bieten hat. Obwohl sich in Deutschland eine gewisse Internet-Explorer-Müdigkeit breit zu machen scheint, beschert dieser Glücksfall mehr oder weniger ausschließlich dem Firefox (nicht, dass er es nicht verdient hätte) neue Nutzer. Opera oder gar Safari und andere Browser haben zumindest hier zu Lande nicht viel davon. Dafür bekommt Apple für den Safari in der Presse in letzter Zeit vermehrt Aufmerksamkeit, weil die neue Version nicht nur sehr schnell ist und dank WebKit das "Standardkonformste" ist, was derzeit auf einem Windows-Rechner zum Laufen zu bewegen ist, sondern auch weil er einfach Spaß macht. Die "Verbesserung" der Lesbarkeit ist zwar fragwürdig oder zumindest gewöhnungsbedürftig, aber man kann den Effekt auch runterregeln und zumindest die Vergrößerung durch Fettschrift hervorgehobener Textpassagen macht das Überfliegen einer Seite wirklich leichter.

Vor allem aber für Entwickler bietet Safari einige Werkzeuge, die zwar (noch?) gut versteckt sind, aber für den Web-Entwickler hilfreiche Informationen bieten, die in der einen oder anderen Form zwar auch von anderen Werkzeugen für andere Browser dargeboten werden, aber allein schon aus optischen Gründen einen Blick wert sind. Ich bin und bleibe ein bekennender Fan von Firebug und Firefox, wenn es um die Analyse oder Designanpassung von Webseiten geht und die Developer-Toolbar scheint auch im IE8 nicht wirklich an Firebug heranzureichen... aber das muss ja nicht immer so sein. Außerdem bietet der Web-Inspector und die Developer-Tools in Safari auch einige andere Kleinigkeiten, die sonst nur durch AddOns in anderen Browsern oder Zusatztools nutzbar sind.    

Web-Inspector in Apple Safari aktivieren

Web-Inspector aufrufen

Der Weg zur Aktivierung der Developer-Tools und des Web-Inspectors führt beim Safari für Windows über die Parameterdateien im persönlichen Profil des Anwenders. Diese sind im Ordner %APPDATA%\Apple Computer\Safari\ zu finden. Wer unter %AppData% (z. B. "C:\Dokumente und Einstellungen\Administrator\Anwendungsdaten\") der Ordner "Apple Computer/Safari" nicht findet: Der Browser muss nach der Installation wenigstens einmal gestartet werden, damit das Profil angelegt wird ;) 

In der Datei %APPDATA%\Apple Computer\Safari\WebKitPreferences.plist, die mit einem beliebigen Texteditor bearbeitet werden kann, muss zur Aktivierung des Web-Inspectors ein neuer Schlüssel erzeugt werden (der Browser sollte geschlossen sein). Key "WebKitDeveloperExtras" eintragen und mit dem Wert "true" belegen:

<key>WebKitDeveloperExtras</key>
<true/>

Der Web-Inspector kann nach einem Neustart über das Kontextmenü in einer Webseite geöffnet werden und zeigt nicht nur Elementeigenschaften ähnlich dem altbewährten Firebug im FF an, sondern auch z. B. die Ladezeiten für jedes geladene Element einer Seite übersichtlich als Grafik.

Developer-Menü in Safari aktivieren

Developer Menü in Safari

Man kann auch in der Hauptmenüleiste ein "Developer"-Menü aktivieren, um nicht zwingend das Kontextmenü verwenden zu müssen, um auf den Web-Inspector zuzugreifen. Außerdem bietet das menü weitere Funktionen an, die bei der Analyse von Webseiten hilfreich sind. Zur Aktivierung wird in der Datei com.apple.Safari.plist unter "Preferences" in oben genanntem Ordner (also der Datei %APPDATA%\Apple Computer\Safari\Preferences\com.apple.Safari.plist) ein ähnlicher Eintrag vorgenommen (für die Version 3.1 des Browsers; bei 3.0 kann der gleiche Schlüssel in de preferences.plist eingetragen werden, die direkt im Profilverzeichnis liegt) :

<key>IncludeDebugMenu</key>
<true/>

Anwendungsbeispiel:
Ladezeiten von Webseiten analysieren

Ladezeitenanalyse
Klick zum Vergrößern

Während die Konsole des Inspektors zwar schöner ist, aber funktional hinter Firebug zurückliegt, der auch Manipulationen am Code und Design zuläßt, so dass Anpassungen gleich live ausgetestet werden können, ist gerade die "Network"-Ansicht mit den Ladezeiten für alle Elemente einer Seite ein sehr hilfreiches Werkzeug bei der Ladezeitenanalyse und der Identifikation evtl. "Flaschenhälse"... und daher nicht nur im Zusammenhang mit dem Qualitätsfaktor für Google AdWords interessant. Auf einem zweiten Bildschirm dauerhaft im Blick während des Surfens erhält man schnell einen Eindruck über das Ladeverhalten auf einer Domain... wenngleich der Safari - Browser ja ohnehin unverschämt schnell ist und derzeit alle Konkurrenten im Vergleich schlägt. Das gilt aber fairerweise schließlich auch für die Referenzseiten, die man ebenso im Safari mit dem Werkzeug grob "durchmißt". Absolut betrachtet sind die Zahlen also vielleicht weniger wert als eine Ladezeitenanalyse, die von Tools automatisiert zu verschiedenen Zeiten und über unterschiedliche Wege angefertigt wird, im Verhältnis zu anderen Seiten ergeben sich aber valide Vergleichsdaten... und es kostet nichts.  

Nachtrag vom 15.04.2008
"Um die Dose zu öffnen, spannen Sie sie in einen Schraubstock ein, führen Sie einen Kabelbinder durch die Öse und spannen Sie diese mit einem Flaschenzug, bis... oder Sie ziehen den Verschluss einfach mit der Hand ab...". Einfacher geht es offenbar auch beim Safari, wenn man die Developer-Werzeuge nutzen will: In Safari 3.1 einfach auf BEARBEITEN - EINSTELLUNGEN - ERWEITERT und dort die Option zur Aktivierung der Tools anklicken, dann kann man sich auch die ganze Turnerei in den Profildateien ersparen ;-)

Erweiterte Einstellungen Safari

Danke an "Geizhals" für den Hinweis (siehe Kommentare zu diesem Beitrag)

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Tuesday, March 18, 2008

Kann man mit Windows Vista effizient arbeiten?

OK, die Frage mag etwas ketzerisch erscheinen, aber mal ehrlich: Warum wohl hat ein Riesenheer von Anwendern nach kurzer Zeit die Nase voll von Vista, bietet der Handel plötzlich doch wieder vereinzelt die Wahl zwischen XP und Vista? Oder: Was braucht man eigentlich, um effizient mit Vista arbeiten zu können? Ich zumindest kann die Frage nun von der anderen Seite her betrachtet beantworten und sagen, was definitiv nicht ausreicht. Meine ersten Versuche auf einem eher mittelprächtigen Dell - Notebook mit 1.5 GB Speicher (man flüsterte mir zu, dass es mit 1 GB sowieso keinen Spaß mache) waren schnell beendet und einer problemosen Rücksicherung (Danke, Acronis!) geopfert, dafür konnte und kann ich auf dem gleichen Rechner nach wie vor zügig und zufrieden arbeiten... aber mit XP Pro, nicht Vista.

Dass ich mich jetzt bei Anschaffung eines noch nach Fabrik riechenden neuen Thinkpad mit 4 GB und einem Doppelläufigen Intel-Prozessor, Kaliber 2.1GHz doch an Vista Business gewagt habe, bereuue ich bereits nach dem zweiten Tag und werde mich gleich nach diesem Beitrag auf die Suche nach Tuning-Tools machen, bevor ich Linunx draufpacke oder was auch immer...

Gestern: Auspacken, Anschließen, Registrierungsorgie, Aufräumen (Mitgelieferten Müll wegschaffen dauert so lange, wie einmal selbst neu installieren, glaube ich). Danach stundenlanges Aktualisieren von System und Sicherheitssofware. Dabei konnte ich mich wenigstens schon mal im System umschauen und einen Eindruck der wirklich eher gemütlichen Performance machen, eigentlich bei allem.

Heute: Die üblicherweise ohnehin schon öde Installation der notwendigen kleinen Helfer wird zur echten Nervenprobe wegen der dauernden Abfragen nicht einfacher, aber dennoch bin ich von UAC überzeugt und hoffe, dass es sich im täglichen Gebrauch nicht allzusehr auswirkt. Dass ich aber bei der Anlage eines neuen Ordners bei der Organisation des "Startmenüs" immer gleich zweimal gefragt doppelt (genau, macht vier Unterbrechungen) werde, finde ich schon irgendwie blöd. Warum muss man mich denn noch mal fragen, wenn ein gerade angelegter "Neuer Ordner" einen sinnvollen Namen bekommen soll? Egal, auch das werde ich wohl nicht jeden Tag machen. Gerade aber, beim Kopieren vom eigentlich recht schnellen USB-Stick auf die neue Festplatte und einiger Umorganisation ist der Wunsch nach XP oder einer anderen Alternative schon sehr konkret geworden. Dass man erst noch auf den Link zur Anzeige weiterer Informationen klicken und dann noch in aller Ruhe eine Bildschirmkopie der Meldung erstellen kann, die erscheint während ein paar jämmerliche Bytes gelöscht werden, ist eine neue Erfahrung, auf die ich ganz gut verzichten kann. Hier das Bild, das es m. E. eigentlich nicht geben dürfte:

Vista-Lähmung

Soso, das muss also erst mal berechnet werden. Aha. Vielleicht ist es nur die Berechnung, die so lange dauert? Mit einem Akustikkoppler könnte man die 169 Bytes (!) jedenfalls sicher schneller von einem überlasteten Server herunterladen, als unter Vista vom USB-Stick löschen!

Wenn mir irgend jemand seine Begeisterung angesichts der zügigen Arbeitsweise von Vista mitteilen mag, dann doch bitte auch mit passender Systemkonfiguration. Und der bisherigen Erfahrung mit anderen Systemen... aber immer gern! Ich kann nichts (trag- und bezahlbares) benennen, mit dem Vista mit seinem Vorgänger vergleichbar wäre, wenn es um die berühmte "gefühlte Performance" geht. Und das erklärt vielleicht auch, warum dieser Eintrag auch in der Usability-Rubrik und nicht nur bei Privatem zu finden ist. So, zurück zur lahmen Offline-Erfahrung. Wenigstens der betagte und zickige Editor im Blog war via Browser zu bedienen wie gewohnt, aber das ist ja auch keine Kunst.

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Monday, February 04, 2008

Benutzerfreundliche Webseiten gestalten

Mit Speck fängt man Mäuse und mit Suchmaschinenoptimierung Besucher. Dass Besucher allein aber kein Garant für einen wirtschaftlichen Erfolg im Internet sind, merkt man spätestens dann, wenn man sich die falschen Besucher eingefangen hat - oder wenn zwar die "richtigen Besucher" kommen, aber das Angebot bzw. die Einkaufsmöglichkeiten nicht nutzen wollen... oder können.

"Usability" heißt das Zauberwort; zusammen mit "Conversionfreundlichkeit" (oder Conversionwahrscheinlichkeit) wird eine Formel draus. Was so alles zur Erstellung von Benutzerfreundlichen Webseiten gehört, die es möglichst auch schaffen, den Benutzer zu überzeugen und zur Annahme des jeweiligen Angebots - sprich: dem Auslösen einer Conversion - bewegt, wird das Thema einer neuen Tippsammlung im Web, die sich in loser Folge in den nächsten Wochen und Monaten mit den jeweiligen Faktoren der Web-Usability und conversionfreundlicher Gestaltung von Inhalten und Angeboten im Internet befassen wird. Die "Erstbestückung" der Sammlung ist noch ein wenig dünn, die bereits behandelten Abschnitte sind aber mehr oder weniger abgeschlossen, so dass man sich nach und nach als regelmäßiger Besucher der Site in das Thema eindenken kann. Wer sich darauf einläßt, erhält im Laufe der Zeit bis zur "kompletten" Befüllung der Tippsammlung jede Menge Material, mit dessen Hilfe sich Ansatzpunkte zur Verbesserung der eigenen Internetpräsenz identifizieren und optimieren lassen. Wem das zu lange dauert, der kann sich auch zum Festpreis eine Analyse der eigenen Site / des eigenen Online-Shops erstellen lassen. Und wen der Stil der dortigen Beiträge an dieses Blog erinnert, behält sein Wissen einfach für sich, OK?  ;)

Hier geht´s zu den Informationen und Tipps zur Web-Usability.

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