Markus Baersch

Software · Beratung · Lösungen

Suche im Blog

Blogroll

[Feed] Suchmaschinenoptimierung
Kostenlose Tipps als Blog
[Feed] Google AdWords Agentur
gandke marketing & software gmbh
[Feed] Guerilla-Marketing Blog
Infos rund um Guerilla-Marketing
[Feed] Web-Usability Tipps
Hinweise für besucherfreundliche und conversionstarke Websites

Sign In

Monday, January 09, 2012

Scroll-Tracking in Google Analytics

Inspiriert durch die Ausgabe 23 von Web Analytics TV habe ich mich endlich aufgerafft, ein generelles Problem vieler Blog-Sites anzugehen: Hohe Absprungrate, geringe "Time On Site". Denn allzu oft landet ein Besucher mit einer sehr konkreten Anfrage auf einer Seite, die eine sehr konkrete Antwort gibt. Im Idealfall ist die Frage damit geklärt und der Besucher verlässt die Site... vermutlich durchaus zufrieden. Was er dabei aber in der Webanalyse hinterlässt, ist die gleiche Spur wie die eines "echten Bouncers", der kam, sah (dass er falsch war) und direkt wieder verschwand. Eine Seite, Null Sekunden, Weg.

Die Lösung kann in diesem Fall die Messung einer Interaktion sein, die man durchaus als "Engagement" betrachten darf: Scollen der Seite. Denn wird der Beitrag wirklich gelesen (und ist er länger als nur ein paar Sätze bzw. enthält Ressourcen wie Bilder, Tabellen o. Ä.), wird der komplette Inhalt kaum auf die erste Bildschirmseite passen. Es ist also im Sinne der Webanalyse, wenn man durch die Messung einer solchen Interaktion die Qualität der Daten verbessert. Gibt man GA die Möglichkeit durch virtuelle Pageviews (wer sich gern extra dick in die Tasche lügt) oder besser Events mitzubekommen, wenn weiter nach unten gescrollt wird, dann bedeutet dies sowohl eine bessere Messung der Verweildauer auf der Seite als auch eine gerechtere Bestimmung der Absprungrate. Denn sobald ein solches Event ausgelöst wird, gibt es ein Ereignis nach dem Betreten der Seite, so dass diese nicht mehr in den Übersichten der besuchten Seiten wie eine "Problemseite" erscheint, ohne es wirklich zu sein.

Ich habe bei der Suche nach bestehenden Lösungen zwei unterschiedliche Beispiele gefunden, an denen man sich bei der Umsetzung orientieren kann. Die erste, einfachere Variante fängt "nur" die Tatsache ein, dass gescrollt wurde und gibt sich damit zufrieden, die zweite Lösung ermittelt auch die "Scrolltiefe" und löst dazu ggf. mehr als ein Event aus, wenn weiter nach unten gescrollt wird. Und obschon die zweite Lösung eigentlich mehr Daten liefert und auch bei der Verweildauer auf einer einzelnen Seite genauere Werte liefert, habe ich mich mit einer leicht angepassten Variante nach dem ersten Vorbild entschieden. Erstens, weil es mir primär um eine bessere Betrachtung des Absprungverhaltens ging und weil ich (bei meinen meistens recht langen Beiträgen) eine "Eventüberschwemmung" befürchte, die mir die Auswertung anderer Events, die hier auch genutzt werden, nicht gerade vereinfachen würde.

Wie auch immer man sich entscheidet und wie "genau" man es wissen will: Schon nach kurzer Zeit sieht man den Erfolg der Anpassung in "realitätsnäheren" (und idealerweise an der richtigen Stelle gestiegenen bzw. gesunkenen) Kennzahlen. Hier am Beispiel dieses Blogs seit der Implementierung zum Jahreswechsel:

Statistik in Google Analytics

Das Diagramm zeigt schon nach wenigen Tagen den gewünschten Trend: Gesunkene Absprungrate, mehr Time On Site. Auch die absoluten Kennzahlen sind signifikant unterschiedlich für die Tage vor und nach der Implementierung:

Statistik in Google Analytics

Wer sich bei den o. A. Beispielen bedienen und eine eigene Implementierung vornehmen will, kann die dortigen Fassungen eigentlich unverändert übernehmen. Bitte aber daran denken, die Syntax des Eventtracking-Aufrufs für den jeweils verwendeten Google-Analytics-Trackingcode anpassen, also entweder nach der alten Variante mit dem pageTracker, wie es im ersten Beispiel der Fall ist oder asynchron wie im zweiten Beispiel mit der mehrfachen Messung.

# 
Friday, October 21, 2011

Google Analytics in Echtzeit

Ich will mich gar nicht an der Diskussion beteiligen, wie sinnvoll nun Realtime Webanalyse nun ist oder nicht - jedenfalls nicht hier und jetzt.

Denn ich freue mich viel zu sehr über die Berichte, die erfreulich schnell nach der Anmeldung zur Teilnahme an der Beta zu Realtime in Google Analytics heute in meinem Konto verfügbar sind.

Realtime in GA

Was ich wirklich sinnvolles damit anfangen kann - und in welchem Profil - werde ich mir irgendwann später überlegen. Jetzt erst mal wieder zurück zur Betrachtung der Echtzeitanalyse ;)

# 
Thursday, October 06, 2011

Organische Impressions + Co. jetzt auch in Analytics

Und weiter geht´s mit der Verknüpfung von Analytics und den Google Webmaster Tools: Im neuen Bereich "Besucherquellen -> Suchmaschinenoptimierung" (nur in der neuen Oberfläche) finden sich nun nach Verknüpfung der Analytics-Web-Property mit dem passenden Eintrag aus den Webmaster Tools (ja genau: Gleiches Google - Konto erforderlich, logo!) zusätzliche Reports, die auch die Impressions, Seiten, Klickraten und geografische Angaben zu den Besuchern enthalten.

Suchanfragenbericht

Das ist zwar erst einmal nichts, was aus den Socken haut, aber man kann zumindest schon jetzt von den im Vergleich zu den WMT umfangreicheren Filteroptionen in Analytics profitieren, um sich die Impressions zu den Begriffen oder Seiten genauer anzusehen. Auch praktisch ist z. B. eine Sicht auf die Klickrate nach "Quelle" in Form unterschiedlicher Google-Dienste wie Suche, Bilder oder Mobile, in denen man durchaus signifikante Unterschiede feststellen kann ;). Ich hoffe doch, dass dieser Block noch ausgebaut wird. Gegen den m. E. nicht ganz so glücklich gewählten Namen "Suchmaschinenoptimierung" kann man ja vermutlich nun nichts mehr tun...

# 
Friday, September 30, 2011

Einfachere Verifikation: Google Analytics und Webmaster Tools wachsen weiter zusammen...

Das scheint wohl schon länger so zu funktionieren, aber mir ist es erst jetzt aufgefallen: Wenn in den Google Webmaster Tools eine neue Site hinzugefügt werden soll, kann dazu nun einfach der Analytics-Trackingcode verwendet werden. Meint: Wer als Administrator beim passenden Analytics-Konto zur Website eingetragen ist, muss sich künftig weder als Agentur noch Betreiber mit Uploads, Metadaten oder gar DNS-Konfiguration rumschlagen.

Webmaster Tools

Ich find´s praktisch. Die engere Verknüpfung beider Werkzeuge ist damit zwar nicht wirklich vorangetrieben, aber trotzdem eine große Hilfe. Wer weiß: Es mag ja auch was mit dem kommenden "Analytics Premium" zu tun haben;) Wenn man jetzt noch die neue "schöne" Startseite der WMT wieder auf eine übersichtlichere Listenansicht umstellen könnte. Aber ich habe ja immer was zu meckern...

# 
Friday, March 04, 2011

Man kann Google Webmastertools + Analytics verbinden... aber wozu?

Um die Frage gleich zu beantworten: Aktuell ist die Verknüpfung zwischen Webmastertools und Analytics eigentlich noch zu gar nichts gut. Aber das kann sich ja durchaus noch ändern... Speziell die Google Webmastertools haben sich in den letzten Monaten ja durch stetige kleinere und größere Verbesserungen hervorgetan. Da dort vor allem der Bereich der Analyse von Klicks und Impressions im Suchanfragenbericht immer hilfreicher wird, ist der Wunsch nach ähnlichen Reports direkt in Google Analytics nicht ungewöhnlich. Aktuell findet man aber nichts weiter als zwei sehr unspannende Links aus den WMT zu Google Analytics. Nichts in der anderen Richtung oder praktischere / engere Integration beider Produkte.

Ich glaube aber trotzdem, dass sich die "Mühe" der Verknüpfung lohnt und je nach Resonanz auch relativ schnell nicht nur weitere Brücken zwischen beiden Produkten geschlagen werden, sondern die wesentlichen Daten aus den Webmaster-Tools kurz oder lang deutlich näher an Google Analytics rücken als heute. Schön wäre es jedenfalls...

Wer heute schon mal reinsehen will und die Webmastertools mit dem gleichen Google-Konto wie Analytics betreibt (das ist Voraussetzung - zur Not also das Profil in Analytics für den richtigen Account freigeben), findet die Verknpüfung direkt im Dashboard der Webmastertools.

Verknüpfung herstellen

Je nach Anzahl der für dieses Konto freigeschalteten Analytics-Accounts kann die Auswahl des richtigen Kontos zur Aufgabe werden, die ohne Browser-Suchfunktion gar nicht gelöst werden kann (so sah das jedenfalls bei mir aus). In der Regel ist die Liste aber so übersichtlich wie hier dargestellt und die Auswahl des richtigen Profils kein Problem.

Profil wählen

Zum Dank erhält man dann erstens einen Link im Bericht "Links zu Ihrer Website", der direkt zum passenden Report des verbundenen Analytics-Profils führt.

Verlinkende Websites anzeigen

... und noch trivialer ist der Link oben in den Webmastertools, der stets zum Dashboard des passenden Analytics-Profils führt.

Dashboard anzeigen

Gähn. Ja sicher: Das mag praktisch sein, wenn man eine gewisse Anzahl von Sites verwaltet und daher ggf. schneller auf zwei selbst geöffneten Tabs mit beiden Informationsquellen durcheinanderkommt, wenn er diese Links in die stets passenden Profile nicht hat. Trotzdem für sich gesehen viel zu langweilig und nebensächlich, um überhaupt einen Blogbeitrag drüber zu schreiben. Wenn es denn nicht mit ein wenig Glück nur der Einstieg in eine tiefere Integration ist. Man darf ja mal träumen ;)

# 
Tuesday, September 07, 2010

Gewichtete Sortierung in Google Analytics: Einfach Wow!

Sich über einzelne neue Funktionen auszulassen lohnt sich nur dann, wenn es wirklich ein Knaller ist. Und warum auch immer: Obwohl die neue Sortierung nach Gewichtung bei Google Analytics vielleicht auf den ersten Blick unspannender erscheint als andere neue Zeitsparer der letzten Wochen und Monate*, habe ich mich schneeköniglich gefreut, als ich erstmals über das neue Feature in einem Analytics-Account gestolpert bin.

Worum geht´s?

Ganz einfach: In einem typischen Google Analytics-Profil können zwar inzwischen sehr viele sinnvolle Dinge direkt im Webinterface ermittelt werden... trotzdem kommt man bei konkreten Fragen oft nicht an Excel vorbei. Das ist zwar auch nach Einführung der gewichteten Sortierung noch so, aber man kann sich zumindest bei einigen "einfachen", aber wesentlichen Fragen den Umweg nun nicht nur sparen, sondern vielleicht sogar noch bessere Werte erhalten als mit anderen Methoden. Als Beispiel soll die Frage dienen: Welche Keywords (oder Trafficquellen, Kampagnen, tri, tra, trullalla) bringen mir zwar relativ viel Traffic, weisen aber überdurchschnittlich hohe Absprungraten (oder schlechte Conversionrates oder...) auf?

Versucht man nun, diese Frage mit einer absteigend nach Absprungrate sortierten Liste der Keywords zu beantworten, findet man i. d. R. eine ganze Menge an "Schrott", der 100% Absprünge bei minimalen Seitenaufrufen besteht. Seitenweise.

Nach Absprungrate sortierte Begriffe
Sie kamen - sahen, dass Sie hier falsch sind - und gingen. Unvermeidbar und nicht schlimm... aber definitiv nicht geeignet, um effektive Optimierungsansätze zu liefern.

Damit kann man natürlich herzlich wenig anfangen. Also müssen die Daten nach Excel exportiert und dann dort erst einmal der ganze Kleinkram gefiltert werden. Anschließend kann man z. B. über das (nach belieben mit individuellen Faktoren) gewichtete Produkt aus Seitenaufrufen und Absprungrate genommen werden, um eine "Hilfs-Kennzahl" zu generieren, nach der dann sinnvoll sortiert werden kann, um diejenigen Begriffe zu finden, für die es sich ggf. lohnt, Anpassungen an den Zielseiten zu planen, um aus dem Traffic mehr herauszuholen. Wenn die Begriffe denn irgendwas mit dem eigenen Angebot zu tun haben. Ansatzweise ;)

Aber Moment mal: Was macht die komische Checkbox da oben? Gewichtet nach Impressions und Bouncerate? Nur mit einem einfachen Klick? Genau!

Nach Absprungrate und Impressions sortiert
Das ist hilfreich: Traffic und Abschreckungsgrad im Auge: Das sind die Begriffe, für die sich die Arbeit vielleicht lohnen könnte!

Nach Aktivierung zeigen sich deutlich veränderte Top-Ten. Diese Begriffe haben einen Einfluss auf die Gesamtperformance der Site und hierüber ist dann auch (hoffentlich) viel einfacher etwas zu finden, was eine weitere Analyse lohnt: Wie sehen die Zielseiten aus und wie kann der Traffic ggf. in die richtige Richtung gelenkt werden? Man muss sollte zwar trotzdem immer noch nachdenken, ob ein Begriff wirklich relevant für das eigene Thema ist und ob 100% Absprungrate bei der konkreten Zielseite nicht einfach nur bedeutet, dass das Ziel des Besuchers bereits auf der ersten Seite erreicht wird... Aber so finden sich Chancen natürlich deutlich schneller. Ohne Export und Umwege, ohne viele Klicks - sehr cool, oder?

Wie Analytics diese Gewichtung vornimmt? Naja, die Analytics Hilfe ist hier gewohnt unkonkret. Wer es genauer wissen will, findet bei Avinash Kaushik eine gewohnt ausführliche Beschreibung, die auch auf die Vorgehensweise eingeht. Mir ist das aber ehrlich gesagt wurscht. Ich brauche auch keine Enthüllungsshows über die tollstren Tricks der Magier. Und es ist mir egal, wie genau die Pins wieder aufgestellt werden, solange es funktioniert und ich zügig weiterbowlen kann. Was zählt ist die Tatsache, dass auf diese Weise schneller sehr viel mehr aus vielen Reports herauszuholen ist. Vorausgesetzt, dass sich jemand dafür interessiert und konkrete Fragen hat, die er seiner Webanalyse stellen will...


*) Ich meine z. B. Dinge wie die Mehrfachanmeldung - schau mal in die Einstellungen des Google - Profils. Das wird für mich vielleicht der größte Effizienzschub seit Einführung des integrierten Suchanfragenberichts und der Segmentierung und Filter im AdWords-Interface, wenn es denn erst einmal durchgängig bei allen Google-Produkten funktioniert ;)

# 
Monday, November 16, 2009

AdSense mit (anderem) Google Analytics Konto verbinden

Google Analytics kann bereits seit einiger Zeit auch Daten aus einem verbundenen AdSense Konto anzeigen. Was aber, wenn man ein gentrennte Google-Konten für Analytics und AdSense verwendet? Die Lösung vorab: In diesem Fall ist es erforderlich, dem "AdSende"-Konto-Login mittels des Analytics-Nutzermanagers Administratorzugriff auf das Konto zu gewähren, in dem das betreffende Profil der Website verwaltet wird, welches künftig die AdSense-Daten erhalten soll. Der lange Weg:

AdSense-Konto mit Analytics verknüpfen

Zunächst einmal muss die Verknüpfung - am einfachsten aus AdSense heraus - aktiviert werden. Dazu dient der Link "Integrieren Sie Ihr AdSense-Konto in Google Analytics" im AdSense Dasboard:

AdSense Link zu Analytics

Der Link führt (normalerweise; nach erstmaliger Definition später dann direkt zu den Analytics-Daten) zu einer Seite, auf der gewählt werden kann, ob man sich bereits mit einem bestehenden Konto verbinden will oder ein neues Analytics-Konto eröffnet werden soll. Hat man mit dem "AdSense-Google-Konto" bereits Zugriff auf bestehende AdSense-Profile des selben oder eines anderen Kontos (durch den oben genannten Adminzugriff; zur Konfiguration siehe weiter unten), kann hier nun gewählt werden, welches Profil verwendet werden soll.

Entscheidet man sich für mehrere Profile, die mehr als eine Website betreffen, muss auf den zusätzlichen Domains ggf. ein zusätzliches Script implementiert bzw. vorhandene Scripte angepasst werden, damit die Brücke zwischen dem Profil und den AdSense-Daten funktioniert. Eine so definierte Verbindung kann übrigens nachträglich in den Profileinstellungen in Analytics wieder gelöst werden - und auch der Scriptcode ist hier (in den Profileinstellungen) nachträglich noch einmal abrufbar.

Wenn die Liste leer ist: Zugriff auf andere Analytics-Konten

Was aber tun, wenn keine Liste von Profilen eingeblendet wird oder zwar eine Liste vorhanden ist, diese aber keine Einträge zeigt? In diesem Fall ist es erforderlich, das AdSense-Konto im Nutzermanager des gewünschten Analytics-Kontos einzubinden. Nach der Anmeldung in Analytics kann der Nutzermanager über den Link am Ende der Profilliste geöffnet werden:

Nutzermanager in Analytics

Hier dann oben rechts vom Titel "Bestehender Zugriff" auf "Nutzer hinzufügen" klicken und anschließend die Anmelde-Mailadresse des AdSense-Kontos neu eintragen. Als Zugriffstyp "Kontoadministrator" wählen.

AdSense-Konto Zugriff gewähren

Nach Abschluss mit "Änderungen speichern" kann wieder zurück in das AdSense-Konto gewechselt und der obige Vorgang wiederholt werden - nun besteht Zugriff auf die Profile und per Mausklick kann das gewünschte Profil (oder mehrere; s. o.) angegeben werden, welches Daten aus AdSense enpfangen soll.

Auswerten in Analytics

Der Link im AdSense-Dashboard, mit dem eingangs die Verbindung hergestellt wurde, heißt nun "Navigieren Sie zu Ihrem Google Analytics-Konto" und führt künftig direkt zum Dashboard der Analytics-Berichte des verbundenen Kontos - leider nicht zwingend im richtigen Profil... dieses also ggf. noch aus der Auswahlliste oben auswählen. Danach findet man die AdSense-Auswertungen im Bereich "Content":

AdSense-Auswertungen in Analytics

Neben der Tatsache, dass man nun z. B. im Top-Webseiten - Bericht analyticslike weitergehend segmentieren, filtern und pivotieren kann (:-)), gibt es nun auch Ansichten, die sonst nicht so einfach herzustellen sind, wie z. B. eine Liste über besonders erfolgreiche Anzeigenziele über alle Kanäle etc...

Zum Abschluss: Die ganze Mühe lohnt sich - was bei Analytics eigentlich immer gilt - freilich nur dann, wenn man Analytics auch wirklich aktiv nutzt, um regelmäßig Fragen an die eigene Website zu stellen und die Antworten zu verwenden, um eine Optimierung voranzutreiben - sei es für AdSense-Umsätze, Shop-Bestellungen, Anfragen, Downloads, allgemeine Benutzerfreundlichkeit, Suchmaschinen oder alles zusammen...

# 
Wednesday, February 04, 2009

phpBB: Wenn Google Analytics keine Daten bekommt

Das kommt davon, wenn man nicht gleich nachsieht: Vor Wochen habe ich in ein Projekt, welches mit phpBB betrieben wird, über die Templates einen Tracking-Code für Google Analytics implementiert und wollte nun erstmals nachsehen, wie es denn mit den Besucherzahlen dort aussieht und ob bestimmte Bereiche vielleicht mehr Aufmerksamkeit benötigen. Mein erstaunen war groß, als Google Analytics mir meldete, dass der Code korrekt implementiert sei, aber dennoch keine Daten gemessen wurden. "Warte auf Daten"... und zwar seit Wochen. Die Implementierung des Trackingcodes für Google Analytics in phpBB funktionierte also offenbar nicht.

Na klar! Der Code ist irgendwie nicht richtig implementiert. Aber warum? Die Lösung: phpBB scheint "Unnützes" bei der Ausgabe zu filtern und der Trackingcode von Google Analytics hat unter diesem Filter zu leiden. Ich muss gestehen, dass ich kein ausgewiesener phpBB-Fachmann bin und nur so eben gut genug zurecht komme, um ein Forum damit aufzusetzen und einige Anpassungen am Design zu erstellen. Daher habe ich auch keine Ahnung, ob dieses Verhalten per Option steuerbar ist oder nicht. Und so musste in meinem Fall eine eher triviale Lösung her: Ich habe ein Leerzeichen an passender Stelle eingefügt, danach wurden die Daten auch korrekt an Google Analytics übertragen. Falls sich jemand mit einem ähnlichen Problem rumschlagen sollte und dank Suchmaschine auf diesen Beitrag gestoßen ist - hier die Anleitung, damit das Tracking über Google Analytics korrekt funktioniert. 

Im Template lässt sich der Code - egal ob neuer oder alter Trackingcode -, welcher gern am Ende einer Seite wohnt und so möglichst wenig den Seitenaufbau verzögert, simpel - und vor allem korrekt und vollständig - z. B. in overall_footer implementieren. Hierin ist in der letzten Zeile des Trackingscripts ein leerer Anweisungsblock zur Fehlerbehandlung vorhanden. 

Code in phpBB einbauen

Wird diese Änderung gespeichert, liefert phpBB eine "optimierte Fassung" des Codes aus, in dem der leere Anweisungsblock leider fehlt. Dies sorgt dafür, dass das ganze Script nicht korrekt arbeitet und keine Daten bei Google Analytics ankommen. Im Quelltext einer produzierten fertigen Seite sieht das dann so aus:

Defekter Code im Quelltext

Um das Problem zu beheben, kann zwischen die beiden Klammern des leeren Anweisungsblocks im Script beim Einbau in das Template einfach ein Leerzeichen eingefügt werden. Dies reicht offensichtlich, um den Block nicht als "leer und verzichtbar" zu erkennen. Eine Seite beinhaltet nach dieser Anpassung dann auch den vollständigen Code.

Funktionierender Code

Analytics ist damit zufrieden und zeigt künftig Daten an. Die Lösung ist zwar vielleicht nicht elegant, funktioniert aber. Wer weiß, warum das Script ohne diese Anpassung "kaputtoptimiert" wird und wie man dies durch eine entsprechende Einstellung oder Option im System verhindern kann, dem wäre ich für einen entsprechenden Hinweis per Kommentar höchst dankbar.

# 


Page rendered at Wednesday, February 22, 2012 9:19:04 PM (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)